Baden

Traumgarten: Der Schatz am Bielersee

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Wer sich für die Exkursion der Vereinigung für Heimatkunde des Bezirks Baden (www.vfhk.ch) zu einem verborgenen Garten am Bielersee entschieden hat, traf eine sehr gute Wahl. Unglaublich, was Dr. Althaus aus dem Landstück gemacht hat, das vor knapp 40 Jahren nichts anderes war als ein Gelände, übersät mit Dornengestrüpp. In den vergangenen Jahren hat er begonnen, den Lehmboden mit mehr als 120 Sorten von heute bis zu fünfzehn Metern hohem Bambus zu bepflanzen, wie auch mit über 250 Sorten Hortensien und 100 Sorten Farn. Nicht zu übersehen, die bis zu zwei Meter hohen Lilien, der Urweltmammutbaum und die Sicheltanne. Hier wird unter Beachtung von Wasser- und Ufer-Oekologie gegärtnert, sodass die Wasservögel Schutz finden und am Ufer brüten können. Wer sich auf schmalen Pfaden durch das Dickicht bewegt, trifft bei seinem Rundgang auch auf einen Teich mit der Stör-Zucht. Gewaltig, unverhofft, diesen riesigen Fischen zu begegnen, die sich anmutig im von drei Quellen gespeisten frischen Wasser bewegen. Dieser Vormittag zeigte uns ein eindrückliches Beispiel, wie man mit viel Hingabe, Begeisterung und Ausdauer einem Hobby frönen und aus einem Sumpfgebiet ein Paradies machen kann!

Nicht erstaunlich, dass die Besucher diesen besonderen Ort nicht gerne verliessen und die Zeit beim vorzüglichen Mittagessen gut eingeteilt werden musste, damit die Gesellschaft zum vereinbarten Zeitpunkt in Gals eintraf. Hier warteten in der Fuhrhalterei der Familie Schenk drei Pferdefuhrwerke darauf, die Gäste in gemächlichem Tempo von Gals nach Erlach zu führen. Wunderbar entschläunigt und mit vielen schönen Eindrücken ging es anschliessend zurück Richtung Baden.

Ein herzliches Dankeschön geht an Lotti Heller, die diesen Tag organisiert hat und dafür besorgt war, dass ihn die Teilnehmenden vollauf geniessen konnten.

Die Berichterstatterin Vrena Moritzi Schmid

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