Wichtiger Dialog zwischen Jägerschaft und Bevölkerung

Themen des Weiterbildungskurses für die Aargauer Jagdaufseher waren in diesem Jahr die Aufgaben der Jagdaufseher, der Dialog mit Forst, Gemeinden und allen Nichtjägern, sowie die Entwicklung der Jagd in der heutigen Zeit.

Pia Weber

Praktisch aus jedem Jagdrevier waren die Jagdaufseherinnen und- aufseher ins Areal der Jura-Cement-Fabriken in Wildegg gekommen, zudem wieder zahlreiche Jagdlehrgänger und -lehrgängerinnen, welche diesen Kurs jeweils in ihr Leistungsheft eintragen lassen können.

Auch Reinhard Schnidrig, der Leiter der Sektion Jagd und Wildtiere beim BAFU und oberste Wildhüter der Schweiz war als Referent in den Aargau gereist. Die Jagd sei ein Handwerk, erklärte er unter anderem, und ein Handwerk müsse man verstehen und im Zeitgeist entwickeln. Schiessen muss trainiert werden, jedes Jahr den offiziellen Treffsicherheitsnachweis erbringen für jeden Jäger heute Pflicht. Im Bereich der Wildbrethygiene habe eine grosse Entwicklung stattgefunden. Das Produkt «Wildfleisch» müsse einwandfrei sein. Was man vor 20 Jahren machte gelte heute nicht mehr. Man legt zum Beispiel heute nicht mehr einfach am Abend die grosse Strecke, sondern bringt die erlegten Tiere möglichst rasch in die Gefriertruhe. Die Jagdhunde müssen gut geschult sein und die Aufgaben erfüllen, welche sich ihnen stellen. Sie sollen weder ängstlich noch frech sein. «Es braucht die Jagd in der heutigen Gesellschaft und nur so geht es. Weiterbildung ist wichtig und Ich bin beeindruckt, was der Kanton Aargau in dieser Hinsicht macht», betonte Reinhard Schnidrig. Nicht «Das haben wir schon immer gemacht», sondern sich weiterentwickeln heisse das Ziel. «Wenn der Zeitgeist die Jagd nicht mehr toleriert, dann ist sie fertig», ist er überzeugt.  Die Jagdaufseher sollen auch Botschafter sein. Vor allem sie sind die Ansprechpersonen für die Öffentlichkeit. Nicht nur unter den Jägern, sondern mit der ganzen Bevölkerung muss geredet werden.  Dieser Meinung waren auch die anderen Referenten. Alois Huber, Präsident des Bauernverbandes Aargau, Doris Stöckli, Stadträtin und Vizeammann von Bremgarten, Werner Lutz vom Aargauischen Försterverband und Drohnenspezialist Andreas Hofstetter, Projektleiter der Stiftung Wildtiere Aargau und Istruktor der Drohnenpiloten unter anderem für die Rehkitzrettung. Sie erläuterten alle die Wichtigkeit des Dialoges ihrerseits mit den Jägern.

Den Abschluss machte diesmal eine spannende Podiumsdiskussion mit Alois Huber, Doris Stöckli, Werner Lutz und Thomas Stucki, Leiter der Sektion Jagd und Fischerei Aargau, Kernig aber auch mit einem Augenzwinkern moderiert von Sandro Krättli, Bündner Jäger und Förster, Mitglied der Arbeitsgruppe Wald und Wildtiere.

llem sie sind die Ansprechpersonen für die Öffentlichkeit. Nicht nur unter den Jägern, sondern mit der ganzen Bevölkerung muss geredet werden.  Dieser Meinung waren auch die anderen Referenten. Alois Huber, Präsident des Bauernverbandes Aargau, Doris Stöckli, Stadträtin und Vizeammann von Bremgarten, Werner Lutz vom Aargauischen Försterverband und Drohnenspezialist Andreas Hofstetter, Projektleiter der Stiftung Wildtiere Aargau und Istruktor der Drohnenpiloten unter anderem für die Rehkitzrettung. Sie erläuterten alle die Wichtigkeit des Dialoges ihrerseits mit den Jägern.

Den Abschluss machte diesmal eine spannende Podiumsdiskussion mit Alois Huber, Doris Stöckli, Werner Lutz und Thomas Stucki, Leiter der Sektion Jagd und Fischerei Aargau, Kernig aber auch mit einem Augenzwinkern moderiert von Sandro Krättli, Bündner Jäger und Förster, Mitglied der Arbeitsgruppe Wald und Wildtiere.