3. Etappe

Vom Schneefeld in die Tiefen des Berges

megaphoneaus FrenkendorfFrenkendorf

Weiterhin betreiben die Thermometer der offiziellen Messstationen der Region Gotthard ein Wettrennen, wer die höchste Tagestemperatur erreichen darf.  Es darf geschwitzt werden... Aber die Frenkendörfer Klassen wussten sich gestern zu helfen.

Zum Glück hatten alle wasserfeste Schuhe an! Nein, nicht, dass es etwa zu regnen begonnen hat, das Wetter war noch immer sonnig und sehr heiss. Aber trotz den nun sommerlichen Temperaturen, gibt es noch immer meterhohe Schneefelder und genau durch solche Überbleibsel des Winters wanderten die Klassen und versanken bis über die Knie im Schnee. Zum einen eine riesige Gaudi und zum andern eine willkommene Abkühlung auf der gestrigen Etappe. Bei diesem Wetter wagten auch die Murmeltiere ein erstes Sonnenbad und vergnügten sich auf den Alpenhängen. Für einige Schülerinnen und Schüler der Klassen war es das erste Mal, dass sie ein Murmeltier in freier Natur sehen konnten.

Nach der Wanderung über oder besser gesagt durch das Schneefeld folgte eine weitere angenehme Abkühlung im Sasso San Gottardo.

Gestern besichtigten sie das Sasso San Gottardo. Das Sasso öffnet den Zugang ins Innere des Gotthardmassivs. Einst wurde die Anlage geschaffen, um das Land zu verteidigen und war deshalb lange eine streng geheime Festung. Daraus wurde heute ein einzigartiger, kühler Ort geschaffen, wohin Touristen Ausflüge in das sagenumwobene Herz des Gotthardmassivs unternehmen. Das Juwel der Ausstellung, wenn man sich nicht ausschliesslich für die militärische Geschichte der Anlage interessiert, ist eine drei auf drei Meter grosse Kristallgruppe.

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