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Wie designt man ein Logo, das Kunden persönlich anspricht?

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Es ist heutzutage so einfach, die verschiedensten Dinge mit seinem ganz persönlichen Logo zu verzieren. Egal ob Kundengeschenke, Werbemittel, Flyer, Banner, Handtücher, Textilien, oder sogar Süßigkeiten... im Internet findet man viele Möglichkeiten, das eigene Logo kreativ unter die Leute zu bringen. Doch wie kommt man zu einem modernen, schönen Logo, das die eigene Zielgruppe richtig anspricht? In diesem Ratgeber geben wir eine Übersicht zu grundlegenden Gedanken.

1. Die Zielgruppe kennen und verstehen

Um ein passendes Logo für eine Zielgruppe zu erstellen, muss man sie natürlich als Erstes wirklich kennen- und verstehen lernen. Welche Gemeinsamkeiten haben die Menschen in dieser Gruppe? Welche Ängste und Sorgen haben sie, welche Lösungen suchen sie und welche Werte teilen sie? Eine Zielgruppe, die aus Teenagern besteht, wird wahrscheinlich besonderen Wert auf Originalität und unkonventionelle Ideen legen. Im Gegensatz dazu finden junge Eltern beispielsweise oftmals eher Geborgenheit und Sicherheit wichtig. Im ersten Fall sollte das Logo also wahrscheinlich tendenziell eher verrückt, neu und ungewöhnlich sein, und im zweiten Fall Ruhe, Liebe und Sicherheit ausstrahlen.

2. Das Logo sollte zur eigenen Kernaussage passen

Gibt es ein besonderes Versprechen, dass Ihre Firma macht? Bieten Sie vielleicht eine besonders große Auswahl, besonderen Komfort oder besondere Schnelligkeit im Vergleich zur Konkurrenz? Einerseits sollte klar sein, was die Produkte oder Dienstleistungen, die angeboten werden, besonders macht. Dann sollten diese Besonderheiten auch in die Überlegungen zum visuellen Logo einfließen. Wichtig ist schließlich, dass das Logo zum Wiedererkennungsfaktor wird und gleichzeitig daran erinnert, wofür es steht. Dies gilt natürlich auch für Non-Profit Gruppen. Der WWF-Panda zum Beispiel ruft sofort ins Gedächtnis, worum es der Naturschutzorganisation geht.

3. Die Mitbewerber kennenlernen

In fast jedem Markt gibt es Mitbewerber – also andere Firmen, Produkte und Dienstleistungen, die Ihren zumindest teilweise ähnlich sind. Wie verwenden diese „Brands“ ihre Logos? Vielleicht fallen Ihnen ja Gemeinsamkeiten auf. Gibt es vielleicht Farben, die immer wieder verwendet werden? Oder gibt es stilisierte Symbole oder Zeichnungen, die immer wiederkehren? Ein Beispiel wäre die Reisebürobranche, in der oft mit Farben gearbeitet wird, die an Urlaub erinnern, wie zum Beispiel Sonnengelb oder Himmelblau. Hier kann sinnvoll sein, sich an bewährten Farben oder Konzepten zu orientieren. Als starker Gegensatz bietet sich hier das Beispiel Apple an. Aus einer Hightechbranche heraus, in der Logos oft mit Schwarz, Grau und sehr „logisch“ wirkenden Elementen geschaffen wurden, stach der ursprünglich bunte, angebissene Apfel stark hervor. Auch hier können wir allerdings davon ausgehen, dass die Designer sich vorher einmal die Mitbewerber und ihre Konventionen ansahen.

4. Farbpalette und Schrifttyp

Zu diesen beiden Themen kann man sicher sehr viel schreiben und wissen. Grundsätzlich ist es besonders wichtig, dass man sich einmal die Zeit nimmt, über sie nachzudenken und ein gewisses Fundament schafft. Die Farben, die man im Logo verwendet, sollten später zu vielem passen: der Webseite, der Verpackung, den Kunden, dem Industriezweig usw. Hier wird die vorausgegangene Recherche besonders nützlich. Und genau wie bei den Farben stellt sich auch beim Schrifttyp die Frage: Was ist praktisch und transportiert gleichzeitig die gewünschte Aussage? „Mit unserem Produkt habt ihr im Sommer jede Menge Spaß!“ ist eine Aussage, die sicher zu ganz anderen Farben und Schrifttypen passt, als „Unsere Dienstleistungen sind immer zuverlässig und korrekt.“

5. Und nun, wohin mit dem neuen Logo?

Wenn das Logo erst einmal fertig entworfen ist, stellt sich natürlich die Frage, wohin es besonders gut passt. Heutzutage gibt es eine Vielzahl von Diensten, mit denen man Alltagsgegenstände persönlich gestalten kann. Wie wäre es mit einem Regenschirm, der Lust auf den nächsten Urlaub macht? Oder mit einem Badehandtuch, das an Ihre Serie von Wellness- und Pflegeprodukten erinnert? Neben altbekannten Logoträgern wie Kaffeetassen, Kugelschreibern und Feuerzeugen lassen sich heute auch viele noch recht ungewohnte Gegenstände zu logoverzierten Kundengeschenken machen. Ob kleine Schokoladentäfelchen, schicke Sommersonnenbrillen oder relaxte Vintage-Stoffbeutel: Gut durchdacht und richtig auf die Zielgruppe abgestimmt, passt ein schönes Logo heute kreativ an viele Orte.

Wenn Sie diese 5 Tipps befolgen, dann steht dem perfekten Logo für Ihr Unternehmen nichts mehr im Weg. Viel Spaß beim Gestalten!

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