Unihockey NLB

Aller guter Dinge sind drei: Unihockey Basel Regio peilt in der kommenden Saison erneut den Aufstieg an

«Natürlich ist es unser klares Ziel, in die NLA aufzusteigen», so Nationalspieler Patrick Mendelin. Dieser weibelt nicht nur als Best Player sondern auch als Sportchef.

Die Basler NLB-Herren sind mit unverändert hohen Ambitionen in die neue Saison gestartet. Nachdem letzte Saison der Aufstieg äusserst knapp in der Verlängerung des entscheidenden 7. Spiels gegen den UHC Thun verpasst wurde, soll das Verpasste in dieser Spielzeit im dritten Anlauf nachgeholt werden.

Der Saisonstart ist den Nordwestschweizer am vergangenen Wochenende noch nicht wie gewünscht geglückt. Nach einem wenig überzeugenden 6:2-Auswärtssieg gegen die Red Devils March-Höfe Altendorf am Samstag konnte sich das Team am Sonntag gegen das Unterklassige Lok Reinach nur sehr glücklich für die nächste Cuprunde qualifizieren und hätte sich über ein Ausscheiden nicht beklagen können.

Dennoch scheinen die hohen Ziele weiterhin angemessen, obwohl es auf diese Saison hin zu einigen Kadermutationen gekommen ist. Auf den Ausländerpositionen sollen Otto Blomqvist (22/FIN) und Josef Pluhar (26/CZE) die Tore bzw. Scorerpunkte von Mikko Jolma (zurück nach FIN) und Tomas Vojtisek (zu Lok Reinach) ersetzen. Mit Ondrej Svatos (26/CZE) und dem Last Minute-Transfer von Hiski Kosunen (23/FIN) dürften die Basler schlussendlich auf der Ausländerposition sogar nochmals stärker besetzt sein als in der Vergangenheit.

Patrick Mendelin (l.) jubelt über seinen Siegestreffer 9 Sekunden vor Spielende. Dank einem 6:2-Auswärtssieg gegen die Red Devils March-Höfe Altendorf zieht sein Verein in die nächste Cuprunde ein.

   

Aus dem eigenen Nachwuchs scheinen Gian Mühlemann (20), Andrin Spring (20), Christoph Blank (21), Tim Kurth (19) sowie die beiden U19-Nationalspieler Mike Gerber (16) und Livio Mühlemann (17) auf gutem Weg, sich einen Stammplatz zu erkämpfen. Sie alle sollen zusammen die Abgänge der erfahrenen Raffael Schmid (zu ULA (NLB), Jonas Marti (zu SV Waldenburg Eagles (1. Liga), Carlo Wildi (zu Unihockey Luzern (1. Liga) und Tiziano Conti (Rücktritt) ersetzen.

Im Vergleich zur letzten Saison verbessern

«Natürlich ist es unser klares Ziel, in die NLA aufzusteigen», so Nationalspieler Patrick Mendelin. «Wir haben aber am vergangenen Wochenende auch gesehen, dass wir noch lange nicht dort sind, wo wir gerne sein wollen. Insbesondere im Spiel mit Ball müssen wir uns noch gewaltig steigern.»

Cheftrainer Antti Peiponen, der in seiner insgesamt sechsten Saison im Verein und zweiten Saison als Cheftrainer der Basler Herren steigt, freut sich extrem auf die kommende Spielzeit: «In meinen Augen haben wir das qualitativ beste, aber auch breiteste Team seit ich hier bin. Ich sehe auch bei vielen Spieler das Potential, diese Saison nochmals einen grossen Schritt in der Entwicklung zu machen. Das Ziel muss schlussendlich sein, uns im Vergleich zur letzten Saison zu verbessern.»

Eingeschworenes Team: Die Spieler von Unihockey Basel Regio wollen in dieser Saison Grosses erreichen.

Eingeschworenes Team: Die Spieler von Unihockey Basel Regio wollen in dieser Saison Grosses erreichen.

Ob dieser nächste Verbesserungsschritt bereits am kommenden Wochenende gelingt, wird sich am Samstag um 15:30 (Sporthalle Sandgruben, Basel) gegen den letztjährigen Playoff-Halbfinal-Gegner Unihockey Ticino zeigen. Bereits am Freitagabend um 20:15 Uhr (Sporthalle Sandgruben) findet das erste Saison-Heimspiel des Basler NLB Damen-Teams statt. Nach einem missglückten Auftritt zum Saisonstart gegen Zäziwil (3:8-Niederlage) darf gegen Floorball Uri mit einer deutlichen Reaktion des Teams gerechnet werden.

Schweizer Cup

Beide Fanionteams stehen wie bereits letztes Jahr wieder im Cup 1/8-Final. Während die Damen eine vergleichsweise leichte Aufgabe gegen den Zweitligisten Hünenberg mit einem klaren 10:0 meisterten, mussten die Herren gegen den Erstligisten Lok Reinach zittern.

Erst in der letzten Spielminute entschieden sie das Spiel mit 6:4 für sich. Gegner am Sonntag, 27. Oktober sind auswärts bei den Herren das UHT Eggiwil, ein NLB-Konkurrent, während die Damen zuhause gegen das NLA-Team UH Red Lions Frauenfeld antreten dürfen.

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