Am Sonntag dem 30. September trafen sich 17 Kinder der Wolfstufe der Pfadi Nussbaumen am Bahnhof in Baden. Sie wollten zusammen mit Joe, Billy und Bob aufbrechen, um in ein bisher noch unbewohntes Tal auszuwandern. So reisten sie mithilfe des Eisenpferdes ins «Ederswiler Valley», welches sich in Wirklichkeit im Kanton Jura befindet. Da stand dann schon das Lagerhaus, welches Bob vor einem Jahr in diesem Tal gebaut hatte. Die motivierten Auswanderer starteten noch am selben Nachmittag mit dem Bau von Hüten im neuen Tal. Jede Gruppe baute ihre eigene kleine Hütte aus Waldmaterialien.

In den darauffolgenden Tagen herrschte eine tolle Lagerstimmung. Es wurde am Lagerfeuer gesungen und die Kinder lernten einiges über Pfaditechnik und die Natur. Immer wieder wurde das eigens für dieses Lager entwickelte Spiel «Feuerring» gespielt.

Am dritten Tag wurde Billy von Banditen entführt und wäre das nicht genug, mussten die Kinder auch noch ihr eigenes Zmittag kochen. Die Küche hatte angeblich vergessen, das Essen einzukaufen. Die mutigen Kinder wussten sich aber zu helfen, sie bereiteten eine feine Suppe zu und befreiten schlussendlich noch Billy in der Nacht.

Am vierten Tag kamen Billy und Bob dann mit der Idee, Gold suchen zu gehen. Das Suchgebiet wurde dabei bis in den Zoo Basel ausgeweitet. Auf dem Rückweg vom Zoo Basel fanden sie dann tatsächlich so viel Gold in einem Bachbett, dass eine ganze Schatzkiste damit gefüllt werden konnte.

Leider wurde diese gleich am nächsten Tag gestohlen. Zum Glück aber hatte Bob ein Loch in die Kiste geschnitten, sodass die Teilnehmer der Spur des Goldes am Abend problemlos folgen konnten. Diese führte sie dann zu einem Lagerfeuer, um welches, zum Schrecken der Kinder, die beiden Räuber Billy und Joe standen und darüber diskutierten, was sie mit dem Gold machen könnten. Mit einer guten Anschleichtechnik schafften die Kinder es, die Schatzkiste wieder zurück zu stehlen, Billy und Joe rannten vor Schrecken davon. In diesem Moment tauchte ein Indianerhäuptling auf und erklärte den Auswanderern, dass sie ihre Hütten auf ihrem Land gebaut hätten und dass es auf diesem Land einen gefährlichen Fluch geben würde. Die Kinder mussten die Hütten daher leider wieder abbauen. Er lud sie dafür zu einem richtigen Indianerspieleabend ein. Bei diesem konnten die Kinder dann das Geld des Schatzes einsetzen. Am letzten Tag reisten sie dann zurück nach Baden, wo sie mit Freuden von ihren Eltern wieder in Empfang genommen wurden.