Handball-Cup

Auswärtsspiel am Bodensee: Cup-Intermezzo für den TV Solothurn in der englischen Woche

Der TV Solothurn reist mit Selbstvertrauen und Druck an das Cupsiel gegen Arbon.

Der TV Solothurn ist mit zwei Siegen in die Meisterschaft gestartet und grüsst aktuelle vom zweiten Tabellenplatz. Bevor am Wochenende die dritte Partie ansteht, reisen die Ambassadoren am Donnerstag an den Bodensee für die erste Hauptrunde im Schweizer Cup.

Der Cup hat seine eigenen Gesetze. Diese Aussage trifft fast für jeden Sport zu. Und auch der TV Solothurn hat im Cup bereits am eigenen Leib erfahren, dass dies auch zutrifft – sowohl im positiven wie auch negativen Sinn. Gute Erinnerungen haben viele der heute noch aktiven Spieler an die erfolgreichen Cup-Momente, als die Aarestädter vor drei Jahren bis in den Achtelfinal vorpreschten und dort gegen den NLA-Verein St. Otmar St. Gallen mit nur fünf Toren Differenz den Kürzeren zogen.

Im letzten Jahr jedoch scheiterten die Solothurner bereits früh am unterklassigen Erstligisten Wohlen. Sicherlich eine der schlechteren Erinnerungen an den sonst für den TVS meist erfolgreichen Wettbewerb. Mit dem HC Arbon wartet nun auch in diesem Jahr im Sechzehntel-Final ein Erstligist auf den TVS. Auch die Ostschweizer haben mit dem Gewinn des Regionalcups im letzten Jahr ein grosses Erfolgserlebnis im Cup-Wettbewerb erlebt.

Selbstvertrauen und Druck beim TV Solothurn

Klar ist, dass die Solothurner als NLB-Verein den gesamten Druck auf sich lasten haben und die unterklassigen Thurgauer befreit aufspielen können. Und genau das sorgt im Cup immer wieder für Überraschungen. Frei von Druck spielt es sich immer einfacher und die unterklassigen Vereine sind jeweils hochmotiviert, ihre Haut so teuer wie möglich zu verkaufen. Zudem bestreiten die Ambassadoren innerhalb einer Woche gleich drei Partien. Da gilt es immer, die richtige Balance zwischen Leistung und Regeneration zu finden.

Nach den zwei Siegen in der Meisterschaft dürfte es der Truppe von Trainer Jürg Lüthi an Selbstvertrauen nicht fehlen. Bleibt abzuwarten, wie die Spieler die lange Reise in die Ostschweiz meistern. Meist ist langes Sitzen im Auto nicht die optimale Vorbereitung auf ein Spiel. Aber vielleicht sorgt die lästige Verkehrssituation auf der A1 im Abendverkehr auch gerade für die richtige Portion Aggressivität, die es für einen Erfolg braucht.

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