Freespeed Basel

Basler Ladies wachsen über sich hinaus

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Auch das Basler Ultimate Frauenteam (siehe Artikel von Free2Speed: https://www.bzbasel.ch/beitrag/vereinsmeldung/starkes-ultimate-trotz-schmalem-kader-131331938) machte sich am Wochenende mit einem ambitionierten 16-köpfigen Team, gemischt aus jungen und erfahrenen Spielern, auf den Weg nach Bern zur ersten Runde der Schweizermeisterschaften im Ultimate. Zu ungewöhnlich später Zeit (14 Uhr) für ein erstes Spiel trafen sie auf das altbekannte Team der Panthers aus Bern. Erst vor vier Wochen hatten sie beim Skybowl in Winterthur zwei knappe Niederlagen hinnehmen müssen. Nun sollte es eine Revanche geben. Die neuforcierte Verteidigungstaktik mit einem Fokus auf Front-Verteidigung (der Gegner wird gezwungen nur kurze Pässe zu spielen) bzw. Force-Middle-Verteidigung (nur Pässe durch die Mitte werden zugelassen) funktionierte gut die Berner konnten zunächst gut irritiert werden. Die Basler führten zur Halbzeitpause 8:6. Doch in der zweiten Hälfte liess die Konzentration nach, den Bernern gelang es immer öfter die Basler Verteidigung zu überlisten. Sie holten Punkt für Punkt und drehten den Spielstand auf 9:12. Beide Teams waren top-motiviert das Spiel zu gewinnen, doch am Ende konnte die Basler den Rückstand nicht mehr aufholen und mussten sich 12:14 erneut gegen die Panthers geschlagen geben.

Das zweite Spiel des Tages erfolgte gegen eine weitere Berner Mannschaft (Fabulous). Nach einem hervorragenden Start lagen die Freespeed Ladies 5:1 in Führung. Ein Strategiewechsel bei Fabulous war unabsehbar und so liessen sie fortan fast ausschliesslich die besten der besten Spielerinnen spielen. Es zahlte sich aus. Sie gingen mit 7:8 in die Halbzeitpause. In der zweiten Spielhälfte setzten die vielen Nationalspielerinnen auf dem Feld die Basler weiterhin unter Druck. Auch die lange Spielzeit von 90 Minuten (im Gegensatz zu sonst meist nur 40-50 minütigen Spielen) zeigte nun ihre Folgen. Den Ladies von Freespeed fiel es erneut schwer die Konzentration in der zweiten Hälfte aufrecht zu halten. Am Ende Ende siegten Fabulous klar mit 9:15.

Das letzte Gruppenspiel am Sonntagmorgen mussten und wollten die Basler Ladies unbedingt gewinnen, um ihr Ziel – das Halbfinale zu erreichen - nicht ganz aus den Augen zu verlieren. Während Bern gerade aufwachte, trafen sie sich um 8 Uhr zum Aufwärmen, um für das Spiel gegen WEST II fit zu sein. Der frühe Vogel fängt die Scheibe und so sicherten sie sich endlich einen Sieg (15:3). Als Gruppendritter trafen sie nun auf den Gruppendritten des anderen Frauenpools: WEST I. Ein starkes Duell stand bevor, denn beide Teams wollten den Sieg unbedingt. Jeder Punkt wurde hart umkämpft. Der drehende Wind machte lange Pässe in die Endzone schwierig und so versuchten die Basler erneut mit ihrer Force-Middle-Zonenverteidigung zu punkten. Zur Halbzeit lagen sie knapp vorn (8:7). Nun galt es diesen Vorsprung auch in der zweiten Hälfte zu halten und am letzten Spiel des Tages alle Reserven zu nutzen. Ein Spieler der ersten Männermannschaft (Freespeed) half als Coach am Spielfeldrand aus und gab so wertvolle Hinweise. Mit Teamgeist, Motivation und Willensstärke gelang es den Basler Ladies den Vorsprung bis zum Ende zu halten (14:12). Ein Sieg gegen die starke Mannschaft von WEST I, an den sicherlich nicht jeder im Vornherein geglaubt hatte und sogleich ein Teamerfolg bei dem die Basler über sich hinaus gewachsen sind. Nun gilt es bis zur zweiten Runde die Spielstrategien weiter zu verinnerlichen und die Konzentration dort über 90 Minuten aufrecht zu halten. In ihrem ersten Spiel der zweiten Runde der Schweizer Meisterschaften werden die Freespeed Ladies Anfang Juli im Viertelfinale erneut auf den altbekannten Gegner, die Panthers, treffen. Zeit für eine Revanche!

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