Nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen hat Trainer Albert Malgin um neue Impulse zu setzen seine Linien komplett durcheinander gewirbelt. Diese Massnahme ging auf. Zwar ging der EHC im ersten Unterzahlspiel in Rückstand, konnte jedoch noch vor Ende des 1. Drittels durch den Backhandschuss von Schir ausgleichen.

Das Mitteldrittel ähnelte dem Startdrittel. Ein etwas zerfahrenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Hrabec im Powerplay und Tuffet konnten Basel mit 3:1 in Führung schiessen. Nur 17 Sekunden später schaffte Gailland wieder den Anschluss.

Das Schlussdrittel konnte das Heimteam in Überzahl beginnen, was durch Tuffet prompt ausgenutzt wurde. Pozzorini und Tuffet mit seinem 3. Treffer ins leere Walliser Tor sorgten für den zum Schluss klaren und verdienten Sieg.

An die eigenen Qualitäten glauben

Für den Torschützen zum 1:1 Rubio Schir war es genau umgekehrt als in den letzten Spelen: «Wir hatten einen guten Start und viele Chancen, die für einmal ausgenutzt worden sind.» Man habe in einem harten und schnellen Spiel gegen ein Topteam gut gespielt.

Auch Assistenztrainer David Malicek war sehr froh, hat man nach den zuletzt wenig erfreulichen Auswärtsspielen wieder zurück gefunden: «Ich bin sehr zufrieden, zumindest resultatmässig.» Für die kommenden Aufgaben wünscht er sich, was seine Mannschaft in der heutigen Partie unter Druck bewiesen hat: «Nicht den Kopf verlieren, ruhig bleiben und an unsere Qualitäten glauben.»

Bereits nächsten Samstag, 6. Oktober, um 17:30 Uhr kann die Mannschaft im Auswärtsspiel diese Tugenden wieder unter Beweis stellen.