Erstmals mit den drei Neuzuzügen Stephan Hermkes (Ticino Rockets) sowie den beiden Elite A-Junioren Michael Schwoerer (SC Bern) und Lars Hofmann (EHC Biel) benötigte der EHC Basel Anlaufzeit. Die ersten Minuten gehörten den Gastgebern, Der Führungstreffer von Rattaggi nach einem Bully fiel etwas entgegen des Spielverlaufs. Die Bündner konnten nach dem Anspiel jedoch umgehend korrigieren.

Gegen Ende des Startdrittel war Basel dem Führungstreffer näher als Chur. Dieser folgte nach 23 Spielminuten durch einen Powerplaytreffer von Marco Vogt von der blauen Linie. Auch hier konnte Chur mit einem «Shorthander» ausgleichen. Kurz vor Ende des Mitteldrittels sorgte Guggisberg mit einer Glanzparade dafür, dass das Schlussdrittel nicht mit einem Rückstand in Angriff genommen werden musste.

Wettkampfglück auf Basler Seite

In diesem zeigte sich Basel im Gegensatz zu Chur stabiler und fokussierter. Die Gastgeber waren nun immer öfter mit den Entscheiden der Unparteiischen nicht einverstanden, was Basel in die Karten spielte. Drei Tore innerhalb von rund 5 Minuten durch Schir, Gfeller und Hermkes brachte die Entscheidung zu Gunsten der Basler. 

Im Gegensatz zu den vergangenen knapp verlorenen Spielen ist das Wettkampfglück für Basel im Kanton Graubünden zurückgekehrt. In der 44. Minute traf Scherrer zuerst für Chur die Latte. Praktisch im Gegenzug ging Basel mit 323 in Führung. Auch vor dem ersten Treffer durch Basels Neuzugang Hermkes (zum 2:5) traf Chur nur die Torumrandung.

Am nächsten Dienstag, den 13. November trifft der EHC um 20.15 Uhr auf Dübendorf. Das wird das erste von fünf Heimspielen in Folge sein.