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Der ELS wird sich in der Zukunft noch fokussierter dem Leistungssport widmen

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Die Basler Junioren Nationalmannschaftsmitglieder im Eiskunstlaufen freuen sich auf die neue Saison.
Die Corona-Lockdown- Zeit hatte auch auf die ambitionierten Eiskunstläuferinnen markante Auswirkungen. Dieser Sport verlangt an der absoluten Spitze ein ganzjähriges Training und längere Unterbrüche wirken sich massiv auf die in diesem Sport so wichtigen Automatismen aus. Zum ersten Mal in ihrem Leben mussten die Basler Spitzenläuferinnen Kimmy Repond, Anna La Porta und Jaelle Chevret diese tiefgreifende Erfahrung machen. Ab Mitte März wurden alle Eishallen geschlossen, ab sofort gab es in der ganzen Schweiz kein Training mehr auf dem Eis. Erst Mitte Mai konnte das Training in Luzern wieder aufgenommen werden und seither sind die Läuferinnen wieder 6x die Woche mehrere Stunden pro Tag im Training. Seit Anfang Juli konnten alle Eiskunstläufer glücklicherweise auch wieder in der geliebten Eisarena in Basel trainieren, wo optimale Trainingsbedingungen angeboten werden. Ab kommender Saison 2020/2021 sind diese Läuferinnen aus dem Junioren National Team auch ihrem langjährigen Trainer Xavier Dias in den neuen Club Eislaufschule Basel (ELS) gefolgt. Auf diesem Level ist ein leistungsorienter Fokus zwingend erforderlich und das ist in diesem neuen Club optimal gegeben. Von der Präsidentin des ELS, der Grossrätin Ursula Metzger, erhalten die Trainer, wie auch die Läuferinnen den notwendigen und wichtigen Rückhalt. Der ELS wird sich in der Zukunft noch fokussierter dem Leistungssport widmen und weitere Talente fördern, ohne den auch wichtigen Breitensport zu vernachlässigen. Diese Arbeit wird weiterhin von der langjährigen Trainerin Andrea Jost in enger Zusammenarbeit mit Xavier Dias verantwortet. An den letztjährigen Junioren Schweizer Meisterschaften haben diese 3 Läuferinnen ein erstes starkes Signal auf diesem Level ausgesendet. Die erst 13 jährige Kimmy Repond, welche auch schon als Solo Läuferin in der diesjährigen Art on Ice Show 2020 aufgetreten ist, wurde mit einem tollen Resultat Schweizer Junioren Meisterin (sie ist zum vierten Mal Schweizermeisterin in Folge). Sie hat in ihrer Kür alle 3 Fach Sprünge gestanden und auch in den anderen Elementen überzeugt. Ebenfalls eine starke Leistung mit 3 Fach Sprüngen war von der 15 Jährigen Sportschülerin Anna La Porta zu sehen, welche den 2. Rang an der Schweizerrmeisterschaft Junioren erzielte und Jaelle Chevret verpasste den dritten Platz nur um wenige Hundertstelpunkte. Kimmy und Anna ist es auch gelungen in ihren Programmen als einzige die sehr schwierige Kombination 3Fach/3Fach erfolgreich zu springen was auch international sehr positiv zur Kenntnis genommen wurde. . So eine Leistungsdichte hat Basel noch nie gesehen und an diesem Erfolg ist mit Sicherheit auch ihr Trainer Xavier Diaz beteiligt. Das Vertrauen dieser jungen Damen in diesen französischen Trainer ist sehr gross, auch wenn Xavier die Trainings jeweils sehr konzentriert und leistungsorientiert führt. Im Sommer waren die 3 Läuferinnen zudem auch im Trainingscamp beim neuen Nationaltrainer Stephane Lambiel in Champery und wussten auch dort sehr zu gefallen. Stephan Lambiel ist von diesen 3 Läuferinnen sehr überzeugt unddie Erwartung für die neue Zukunft ist gross. Die drei Läuferinnen aus Basel hatten in Champery auchdie Gelegenheit mit der amtierenden Elite Schweizer Meisterin und aktuell vierten der Europameisterschaften, Alexia Pagganini, zu trainieren und haben gesehen, dass auch dieser Level erreicht werden kann. An der diesjährigen Elite Schweizer Meisterschaften in Luzern im Dezember werden Anna und Kimmy denn auch das erste Mal auf Alexia in einem Wettkampf treffen und man darf auf das Ergebnis gespannt sein. Alexia ist von den USA in die Schweiz gezogen und trainiert neu in Champery vollzeitlich mit Stephane Lambiel. Die Planung und vor allem die grosse Freude dieser jungen Talente war denn auch in diesem Jahr vollauf die Junioren Grand Prix ausgelegt, welche allesamt wegen Corona abgesagt wurden. Anna und Kimmy bereiten sich nun auf die verbleibenden ISU internationalen Wettkämpfe vor, dies alles mit der Zielsetzung sich für die Junioren Weltmeisterschaft vom März 2021 in China zu qualifzieren.
Aufgrund des Leistungslevels darf sich eine Basler Läuferin berechtigte Hoffnung auf einen Startplatz und dann auch auf ein gutes Ergebnis machen. Offen ist zum jetzigen Zeitpunkt die Durchführung derJuniroen WM in China und welche internationalen Wettkämpfe überhaupt durchgeführt werden können. Die Saisonplanung ist eine echte Herausforderung und verursacht viel Unsicherheit. Aber dieGirls wissen, dass das jetzt einfach so ist und nicht verändert werden kann und versuchen professionell das Beste aus der Situation zu machen. In den direkten Gesprächen ist aber schon eine gewisse Enttäuschung zu erkennen. Sie möchten möglichst bald auf internationalem Parkett zeigen was sie können und beweisen, dass sie auch gegen die internationale Konkurrenz bestehen können. Alle 3 Läuferinnen wissen auch, dass die internationale Konkurrenz diesen Sport in einem höchst professionellem Umfeld betreibt. Sie sind auch bereit, diesen Weg zu gehen und den Spagat Sport und Schule zu wagen. Ihr Training beginnt jeden Tag um 0645 auf dem Eis in der Arena. Das heisst dann 0530 aufstehen damit um 0600 das warm-up in der Arena aufgenommen werden kann. Um 0800 bis 1200 steht dann die Schule im Fokus und um 1230 startet dann das nächste Techniktraining.Nach diesen 2.5 Stunden Eistraining gibt es im Laufe des Nachmittags noch des öftern ein Schritt oder Pirouettentraining , aber auch das Choreotraining auch auf dem Eis darf nicht vergessen werden und irgendwann sollte das tägliche Fitness Training, Tanz oder Ballett-training durchgeführt werden. Kimmy, Anna und Jael wissen, dass es ein Leben nach dem Sport geben wird und alle möchten sich darauf mit einer abgeschlossenen Matura vorbereiten. Anna besucht das Sport-Gymnasium in Basel, Kimmy und Jael haben den Weg über eine andere Schule gewählt. Jede hat den für sie optimalen Weg gewählt im Wissen, dass sich dieser harte Einsatz auszahlen wird.

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