Unihockey

Ein letztes Erfolgserlebnis für die Männer von Basel Regio

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Basel Regio hat seine Halbfinalserie gegen Eggiwil mit 3:0 gewonnen. Der Gewinn der Serie geht in Ordnung. Die Nordwestschweizer waren über alle Spiele das talentiertere Team. Eggiwil hat einzig im zweiten Spiel seine Leistung nicht abrufen können und blieb bis zuletzt der erwartet kämpferische, bis zur letzten Minute an seine Chance glaubende Gegner.

Die Zuschauer sahen bei diesem von den Behörden ebenfalls auf maximal 200 Anwesende begrenzte Heimspiel im ersten Drittel überlegene Basler, die ihr Chancenplus mit einem 1:0 nur ungenügend in Tore ummünzen konnten. Eggiwil stand gewohnt kompakt und hatte im Umschaltspiel durchaus Ausgleichschancen. Mit Fortdauer des Spiels glaubten die Berner wieder vermehrt an ihre Chancen ohne die bewährte Verteidigungsstrategie aufzugeben. So plätscherte das Spiel in den zweiten zwanzig Minuten dahin. Der gast suchte den Torerfolg noch nicht konsequent, Basel verlor sich im Ballbesitz und agierte offensiv mit zu wenig Tiefgang. Plötzlich stand es 1:2! Nicht unverdient war Eggiwil zu Ende des zweiten Drittels in Führung gegangen. Kurz vor dem Pausensignal war dann der Ausgleich aus Sicht der Basler wieder hergestellt.

Im letzten Drittel schien sich das Spiel dann definitiv zu Gunsten der Basler zu wenden. Mit mehr Ballbesitz und direkterem Spiel fielen die Tore drei und vier. Doch einmal mehr zeigte Eggiwil, wieso es diesen Halbfinal erreicht hatte. Die Berner glaubten unverändert an ihre Chance, agierten offensiver und realisierten sechs Minuten vor Spielende den Ausgleich. Sollte es gar zur Verlängerung kommen? Nein, das immer wieder offensiv Akzente setzende Geburtstagskind der Basler, Niggi Schwob, beendete einen schneller Konter mit einem scharfen und präzisen Schuss. Unihockey Basel Regio gewann damit auch dieses dritte Spiel, zwar knapp aber doch verdient.

Mit dem Entscheid von Swiss Unihockey die laufenden Meisterschaften aller Ligen an diesem Wochenende zu beende, kann die abschliessende Playoff-Serie über den Aufstieg in die NLA nicht gespielt werden. Inwieweit sie überhaupt durchgeführt werden kann, oder dieser Entscheid am „grünen Tisch“ getroffen werden muss, werden die nächsten Wochen zeigen. Aus sportlicher Sicht, rückblickend auf die erfolgreichen Meisterschaftssaisons der letzten Jahre, nicht zuletzt dem Erreichen der Aufstiegsspiele drei Mal in Folge, aber auch die immer deutlicher greifende langjährige Aufbauarbeit unter Sportchef Patrick Mendelin, wäre ein Aufstieg aus diversen Blickwinkeln durchaus verdient. 

Unihockey Basel Regio - UHT Eggiwil 5:4 (1:0, 1:2, 3:2)
Sandgruben, Basel. 199 Zuschauer. SR Altorfer/Linder.
Tore: 18. P. Mendelin (P. Schaffter) 1:0. 28. L. Schlüchter (D. Gerber) 1:1. 39. D. Lehmann (D. Bigler) 1:2. 40. C. Blank (D. Kramer) 2:2. 42. P. Schaffter (P. Mendelin) 3:2. 48. J. Pluhar (O. Svatos) 4:2. 51. F. Schwendimann (N. Steiner) 4:3. 54. F. Schwendimann (M. Schöni) 4:4. 57. N. Schwob (J. Pluhar) 5:4.
Strafen: 1 mal 2 Minuten gegen Unihockey Basel Regio. keine Strafen.

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