Free2speed

An der ersten Runde der diesjährigen Schweizermeisterschaft (SM) auf dem Pfaffenholz in Basel konnte Free2Speed mit einem riesigen Aufgebot von 25 Spielern aufwarten. Mit von der Partie waren Spieler jeden Alters, wodurch ein über die Generationen hinaus vielseitiges Team entstanden ist. Untereinander lernten sich viele der Juniors, Two-Spieler und Experienced erst in der Vorbereitungsphase für die SM kennen. Es ist erfreulich, wie stark das Team in dieser Zeit und auch am Turnierwochenende selbst zusammengewachsen ist und welch tolle Stimmung durchgehend herrschte.

Free2Speed legte am Samstag im ersten Spiel gegen Flying Colors II einen Traumstart hin und ging sogleich hoch in Führung. Zur Halbzeit lag der Score bereits bei 8:2 für Free2Speed. Aufgrund relativ windiger Wetterverhältnisse wurde in der Defense vor allem auf die Cup-Zone gesetzt, wogegen die gegnerische Offense bis zum Spielende nicht viel ausrichten konnte. Das Spiel endete 15:3 für Free2Speed.

Im zweiten Spiel trat Free2Speed gegen HiJack Ultimate Kerns an. Das Ziel war klar: Ein zweiter Sieg und weiterhin ein souveränes Spiel. In der ersten Spielhälfte wurde dies auch sehr gut umgesetzt und Free2Speed konnte mit einem Score von 8:3 in die Pause. In der zweiten Hälfte war das Spiel dann ausgeglichener. Hier konnte Free2Speed die zahlenmässige Überlegenheit ausnutzen und sich mit starker Mann-Defense einen 15:9-Sieg sichern.

Am zweiten Spieltag wurde das Team besonders gefordert. Mit Aussicht auf zwei Spiele in Folge startete man ins Spiel gegen FlyHigh Lausanne und musste sogleich feststellen, dass dies kein einfaches Spiel werden würde. Die Lausanner brachten viel Energie und Willen mit und zeigten dies von Beginn des Spiels an. So lag Free2Speed zur Pause 7:8 knapp im Rückstand und blieb dies auch in der zweiten Halbzeit ziemlich lange. Doch dank einem konzentrierten Auftreten des Teams und einzelnen spektakulären Aktionen (bei denen eine Portion Glück nicht gefehlt hat) konnte Free2Speed das Spiel noch wenden und siegte 15:13.

Nach nur 10 Minuten Pause erwartete das Team bereits das nächste Spiel. Diesmal auf Kunstrasen und gegen Crazy Dogs II. Von Anfang bis Schluss war das Spiel hart umkämpft. Trotz auffallend vielen Picks und einigen Calls blieb es ein sehr faires Game. Nach der ersten Hälfte konnte Free2Speed sich über einen kleinen Vorsprung von 8:6 freuen. Doch das Spiel blieb bis zum Ende spannend und man stand sich mit einem Score von 14:14 gegenüber. Den Universe-Punkt konnte schlussendlich Free2Speed für sich gewinnen und die Freude über vier Siege in vier Spielen entlud sich in einem emotionalen freudigen Sturm aufs Feld.

Diese Leistung und das Ergebnis bereiten Freude und zeigen, dass in den jungen Spielern des Clubs noch viel Potenzial steckt und sich das gemeinsame Training und Spiel mit erfahrenen Spielern für alle auszahlt. Nun kann sich Free2Speed auf die nächste SM-Runde freuen und um den Aufstieg spielen.

Freespeed Ladies

Ihr erstes Spiel bestritten die Freespeed Ladies gegen FABuhaft und siegten souverän 15:1 gegen das noch sehr junge unerfahrene Berner Team. Samstagabend kam es dann zum Showdown zwischen den Stanser Crazy Dogs und den Freespeed Ladies. Wie schon 2017 beim Spiel um Platz 3 wurde den Zuschauern auch dieses Mal eine spannende Partie geboten. Die Ladies starteten sogleich mit einem Break ins Spiel und konnten nach einer sehr spannenden aber ausgeglichenen Spielhälfte zur Halbzeitpause knapp in Führung gehen (8:6). Erholt und konzentriert kamen die Crazy Dogs nach der Pause zurück ins Spiel und holten vier Punkte in Folge, während die Ladies, die gute Form aus der ersten Spielhälfte nicht halten konnten. Leider gab es einige Fangfehler und lange Würfe, die leider nicht gefangen wurden. Die Crazy Dogs konnten ihren Vorsprung halten und siegten 14:12.

Am Sonntagmorgen spielten die Ladies zunächst gegen die Panthers, welche zwei Spiele hintereinander absolvieren mussten. Die Doppelbelastung war den Panthers anzusehen, trotzdem kämpfte das junge Team mit Herzblut. Mit höherer Fitness und mehr Spielerfahrung gelang den Ladies der Sieg (15:6). Das folgende Spiel gegen WEST entschied über den Direkteinzug in die Top4. Zunächst hielten die Ladies mit (5:5), auch wenn der gute Spielfluss der vergangenen Spiele etwas ins Stocken kam. Dann gelang es WEST sechsmal in Folge zu punkten. Die Ladies kamen ins hadern, hatten aber immer noch den Siegeswillen. Zum Aufholen reichte es leider nicht mehr und WEST siegte 15:8.

Da die Ladies die Direktqualifikation in die Top4 durch die Niederlage gegen WEST verspielt hatten, war ein Sieg gegen die Crazy Dogs im darauffolgenden Spiel notwendig, um in der zweiten Runde um die vorderen Plätze mitspielen zu können. Beide Teams waren sichtlich ermüdet von den warmen Temperaturen und den vier vorangegangenen Spielen, doch die Ladies liessen sich dies mit Spielbeginn nicht mehr anmerken. Im letzten Spiel des Tages hiess es also „All in“! An den Vorabend anknüpfend kam es erneut zu einem spannenden Spiel bei dem die Crazy Dogs zur Halbzeit knapp führten (8:7). Doch die Willens- und Laufstärke der Freespeed Ladies sollte nicht so einfach gebrochen werden und so erlangten sie in der zweiten Halbzeit wieder die Führung und hielten diese bis zum Endstand von 11:14. Mit einem wunderschönen langen Wurf von Lisa auf Laura direkt in die Endzone, beendeten sie den letzten Punkt schnell und sicherten sich einen Platz in den Top4. Die Freude war gross über den Sieg und den Einzug in den oberen Pool.

In den folgenden Wochen heisst es nun einen kühlen Kopf bewahren, das Handling weiter ausbauen und Fangfehler minimieren, um bei der zweiten Runde einen Platz auf dem Treppchen zu ergattern.

Freespeed (One)

Im Rahmen der zweiteiligen Schweizermeisterschaft bestritt die erste Mannschaft von Freespeed Basel vergangenes Wochenende die Gruppenphase des Nationalen Wettbewerbs.
Im Powerpool, der Gruppe mit den vier stärksten Mannschaften der Nation, trafen die zweitgesetzten Basler am Samstag Vormittag auf den Dritten der Setzliste.
In einem unerwartet deutlichen Spiel bekundeten weder die Offensiv- noch die Defensivabteilung des Heimteams Mühe und wies die Crazy Dogs Stans mit 15-9 in die Schranken.
Bereits wenige Stunden später stand mit dem DSC Panthers Bern der nominell schwächste Gegner des Wochenendes bereit. Die Basler konnten gleich zu Beginn ein paar Punkte vorlegen, was sich als wichtig herausstellen sollte, da die Berner die Offense von Freespeed mit einer unberechenbaren Defensivtaktik vor einige Probleme stellten.
Dank der geduldigen Spielgestaltung der erfahrenen Basler wurde schlussendlich auch dieses Spiel mit 15-12 gewonnen und die direkte Viertelfinalqualifikation sichergestellt.

Am Sonntag kam es gegen die Rivalen und amtierenden Schweizermeister Flying Angels Bern zum Spiel um den ersten Setzrang für die K.O. Phase, welche im Juli stattfinden wird.
Die Berner, welche dank ihrer präzisen Offensive ebenfalls beide Spiele gewinnen konnten erwischten einen besseren Start und lagen zur Pause bereits mit 8-6 in Führung. Die Basler leisteten sich zu viele Fehler und konnten in der ersten Halbzeit nur wenig Druck auf den Meister ausüben.
Die Halbzeitansprache von Headcoach Martin Jenny zeigte erst spät ihre Wirkung, denn die Basler Defense baute immer mehr Druck auf. Beim Stand von 10-7 wurde die Scheibe erobert und Freespeed schrieb das erste Break, auf welches gleich das zweite Folgen sollte.
Plötzlich war das Spiel wieder eng und beide Teams zeigten, wesshalb die Schweiz in Europa für präzise Offensearbeit bekannt ist.
Als die Anzeige 14-13 für die Berner anzeigte, schaffen die Basler erneut ein Break, stellten das Score auf 14-14, was Universe Point (golden Goal) bedeutete.
Ein intensiver letzter Punkt mit einem knappen Pass in die Endzone bedeutete dann jedoch den Sieg für die Flying Angels, welche somit den ersten Platz in der Setzliste verteidigen.

Für die nun zweitgesetzten Basler steht auf dem Weg zur Rückeroberung des Meistertitels das Viertelfinale in der Finalrunde bevor.
Doch zuvor kommen im Rahmen der Swiss Ultimate Disc Tour Platzhirsch Zürich (8.6.2018) sowie Solebang Cham (15.6.2018) zum Gastspiel auf den Landhof.