In einem mehr als 100 Minuten dauernden Abnützungskampf gewinnt das Ultimate Team Freespeed Basel zum fünften Mal in der Vereinsgeschichte die Schweizermeisterschaft. Die Entscheidung fällt dabei auf die knappest denkbare Weise.

Während sich die Basler unter Trainer Martin Jenny, ohne restlos zu überzeugen, durch den Viertelfinal gegen Cham (15:12) und den Halbfinal gegen Stans (15:12) am Samstag spielten, stand Ihnen mit den „Flying Angels Bern“ das andere Schwergewicht des Schweizer Ultimate gegenüber. Schon seit mehr als einem Jahrzehnt wird der Schweizermeistertitel zwischen diesen beiden Teams ausgemacht. Im Finalspiel ist es das Team von Rheinknie, das beim Stand von 2:2 der Angriffslinie der Hauptstädter zuerst einen Punkt abnehmen kann. Doch noch vor der Pause gelingt das Re-Break, mit dessen Hilfe Bern die Halbzeitführung von 8:7 behauptet. Entscheidend davonzuziehen gelingt aber keinem der beiden Teams. Erst beim Stand von 12:12 bei abgelaufener Spielzeit muss die Entscheidung im „Sudden Death“ fallen. Dabei zeigen beide Teams Nerven. Alleine in diesem Punkt kommt es zu fünf Angriffswechseln und mehreren Spielunterbrüchen, in denen die Spieler ohne Schiedsrichter strittige Szenen klären müssen. Zum Schluss ist es das Urgestein der Basler, David Moser, der die Scheibe zum erlösenden 13:12 in den Händen hält.

Für die Basler gilt es, den Schwung dieses Erfolgs zu konservieren. Bereits in zwei Wochen werden Sie an der Club-Weltmeisterschaft in Cincinnati (USA) antreten und mit den Bernern das Schweizer Ultimate unter den 40 besten Männerteams der Welt vertreten.