Zu Beginn hat alles sehr gut ausgehen in der BetoncoupeArena; das Schönenwerder Spiel gestaltete sich im ersten Durchgang nahezu fehlerlos. Insbesondere in der Annahme wussten die Gastgeber zu glänzen. Aber auch mit den Services und Angriffen setzte Schöni die Genfer stark unter Druck. Diese wussten nicht recht wie ihnen geschah, als der erste Umgang mit 25:10 ans Heimteam ging.

Doch wie so oft in dieser Saison, gelang es Schöni in der Folge nicht, ihr Spiel stabil zu halten: «Wir sind einfach nicht stabil genug, das ist unser grosses Problem», ärgert sich Sportchef Bühlmann nach der Partie.

«Von 90% auf 60% gefallen»

Tatsächlich büsste im weiteren Spiel die Qualität in allen Aktionen stark ein.  «Wir sind nach dem sehr guten ersten Satz von 90% auf 60% gefallen und es ist uns nicht mehr gelungen wieder zurückzukommen», bedauert Bühlmann den Verlauf der Partie. Während sich Schöni schwer tat, fanden die Genfer immer besser in die Partie und zogen ihr Spiel unbeirrt weiter. Die Sätze zwei und drei konnten die Gäste zu 21 und 19 gewinnen.

Der vierte Satz war lange ausgeglichen und Schöni liess sich bis in die Moneytime nicht abhängen. Zum Schluss aber war es der 205cm grosse australische Zuspieler im Dienste der Genfer, der seine ganze Körpergrösse ausnutzte und mit einer Passeurfinte für den ersten Matchball besorgt war. Doch Schönenwerders Hofstede und Kollo wehrten die ersten beiden Matchbälle ab, ehe der Genfer Topscorer Luka Babic sein Team zum 25:23 Satzsieg führte.

Mit dieser 1:3 Niederlage wartet Volley Schönenwerd weiter auf den ersten Sieg im eigenen Zuhause. Die nächste Chance dafür wird dem Team von Coach Vassiljev am 4. März gegen Amriswil geboten. In den anderen drei noch anstehenden Partien der Qualifikation trifft Schöni nebst Tabellennachbar Luzern noch auf die Tabellenhinteren Einsiedeln und Jona.