Am Start des fünften Jugend-Europacups der Saison waren in den Kategorien Juniorinnen/Junioren sowie Jugend A und B insgesamt 213 Athletinnen und Athleten aus 22 Ländern, darunter auch 14 Damen und 15 Herren aus der Schweiz.

Für die 29 Schweizer Nachwuchsathleten war der Lead-Europacup in Ostermundigen eine besondere Herausforderung. Ein Start vor dem eigenen Publikum, das hohe Erwartungen und Hoffnungen hat, stellt immer spezielle Anforderungen an die Athletinnen und Athleten.

Sechs Final-Qualifikationen für die Schweiz

Für einige war es auch der allererste Start an einem Europacup. Doch die Athleten und Athleten konnten diesem Druck in der Qualifikation weitgehend widerstehen und erreichten insgesamt sechs Finalqualifikationen.

Dies gab begründete Hoffnung auf den einen oder anderen Podestplatz. Im Final zeigte sich dann auch, wie gross die internationale Konkurrenz ist. Trotz tollen Leistungen der heimischen Athleten reichte es am Schluss nur für einen Podestplatz.

Diesen verdiente sich mit einer ganz straken Finalleistung die U18-Schweizer Meisterin im Leadklettern, Zoé Egli (Hünibach). Sie wurde hinter Camille Pouget (FRA) hervorragende Zweite. Dritte wurde die Italienerin Elisabeth Landschneider. Fast hätte es bei den Juniorinnen auch noch für einen Podestplatz gereicht. Hannah Hermann (Luzern) verpasste als Vierte das Podest nur hauchdünn und extrem knapp.

Michel Erni verpasst den Final nur ganz knapp

Nach dem U18-Meistertitel im Lead-Klettern vor einer Woche waren die Erwartungen an Michel Erni (Affoltern a.A.) vom Regionalzentrum Zürich hoch. Er zeigte in der Qualifikation solide Leistungen und für die Finalqualifikation fehlte ihm am Schluss nur gerade ein Rang. So musste er sich mit dem zwölften Rang begnügen.

Michel Erni (Affoltern a.A.) zeigte einen soliden Wettkampf und verpasste den Final als Zwölfter nur ganz knapp.

Michel Erni (Affoltern a.A.) zeigte einen soliden Wettkampf und verpasste den Final als Zwölfter nur ganz knapp.

Für den zweiten Athleten des Regionalzentrums, Mauro Thommen (Nänikon), war es der erste Europacup. Entsprechend kommentierte er sein Resultat: «Für mich stand an diesem Wettkampf nicht das Resultat im Vordergrund. Vielmehr war mir wichtig, dass ich an diesem Wettkampf viele Erfahrungen sammeln konnte.»

Bereits in einer Woche findet der nächste Europacup in Frankreich statt, bevor dann in zwei Wochen der Weltcup in Villars-sur-Ollon zu Gast ist.