Der TV Birsfelden verliert das Heimspiel gegen die Lakers Stäfa mit 28-36 (15-18). Die Birsfelder hatten das Hinspiel noch präsent, als man zunächst mit acht Toren in Rückstand geriet und dann in der Schlussphase bis auf ein Unentschieden herankam. Das Hinspiel ging schlussendlich knapp verloren und so nahm man sich vor, besser in die anstehende Partie zu starten. Die Zürcher hatten ihre letzten drei Begegnungen alle verloren, weshalb die Playoff Qualifikation plötzlich wieder in Gefahr schien. Daher mussten sie alles geben, um zu punkten.

 Ighirris Mannschaft setzte ihre Vorgaben zu Beginn gut um. In der Verteidigung wurde die nötige Aggressivität an den Tag gelegt und man profitierte von Ballverlusten der Gäste. Somit zogen die Hafenstädter gleich mit 4:1 Toren davon. Leider patzten die Birsfelder danach mehrfach in guter Wurfposition. Man wusste um das schnelle Tempospiel der Gäste, jedoch konnte man deren Gegenstösse nach misslungenen Würfen oder Ballverlusten nicht unterbinden. Man spielte im Angriff zwar auf relativ hohem Niveau, wurde aber förmlich überrannt, wenn der Ball nicht im gegnerischen Tor untergebracht werden konnte. Somit fanden die Gäste zurück in diese Partie und erarbeiteten sich einen kleinen Vorsprung. Dennoch boten die Hafenstädter dem Tabellenzweiten Paroli und blieben hartnäckig. Für einen erneuten Führungswechsel reichte es trotzdem nicht. Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit erzielten die Gäste noch den Treffer zur 15-18 Führung.

 Die zweite Halbzeit startete gleich mit einer Schwächephase der Birsfelder. Im Angriff mangelte es an der nötigen Durchschlagskraft und defensive Mängel wurden von den Lakers schonungslos offengelegt. Der Rückstand vergrösserte sich innert wenigen Minuten von drei auf acht Tore, was einer Vorentscheidung gleich kam. Zwar fingen sich die Birsfelder wieder und konnten Schlimmeres verhindern, doch nun war der Niveauunterschied zwischen den beiden Mannschaften deutlich sichtbar. Die Lakers powerten munter weiter, während bei den Hafenstädtern die Kräfte langsam schwanden. Der Rückstand schwankte zwischen sechs und acht Toren und schlussendlich konnten die Lakers einen relativ ungefährdeten 28-36 Sieg einfahren.

 Insgesamt leisteten sich die Hafenstädter ein paar Fehlwürfe zu viel, was gnadenlos mit Gegenstössen bestraft wurde. Nach zwei sehr intensiven Wochen haben die Birsfelder knapp drei Wochen Pause, bis das nächste Heimspiel gegen den TV Solothurn am Samstag den 27. April (17:00, Sporthalle Birsfelden) stattfindet.

TV Birsfelden – Lakers Stäfa 28:36 (15:18)

Sporthalle Birsfelden – SR Abalo/Maurer – Strafen: 0 x 2 Minuten gegen Birsfelden, 2 x 2 Minuten gegen Pfadi Espoirs – Torfolge: 2:0, 3:1, 4:2, 5:6, 6:9, 8:10, 11:12, 13:15, 13:16, 14:16, 15:18, 15:19, 15:22; 16:23, 19:24, 20:25, 22:27, 23:29, 24:30, 26:32, 26:32, 28:34, 28:36.

TV Birsfelden: Kühner (5 Paraden) / Grazioli (7 Paraden) / Tränkner; Riebel, Zwicky, Sala (4), Butt (2), Galvagno (6), Thomsen (2), Mikula (3/2), Heinis (5),  Müller (3), Stähelin, Dietwiler.

Lakers Stäfa: Murbach (11 Paraden) / Frei (6 Paraden); Bächtiger (2), Ardielli (3), Schlumpf (2), Vernier, Koyasu (3), Brunner (11/5), Schwander (2), Maag (5), Hara (5), Barth (3).

Bemerkungen: Birsfelden ohne Spänhauer (rekonvaleszent), Voskamp (verletzt), Esparza, Oliver, Riebel, Buob (nicht im Aufgebot). Verhältnis verschossener Penaltys: 0:0.