Mit einer übersprungenen Höhe von 4.27m stellte die Baslerin eine neue Saisonbestleistung auf. Auf der nächsten Höhe von 4.37m, was für sie eine neue persönliche Bestleistung bedeutet hätte, scheiterte sie nur knapp. Lea Bachmann klassierte sich hinter der Italienerin und Olympiateilnehmerin Sonia Malavisi (4.42m) ex aequo mit Elisa Molinarolo (IT) auf dem zweiten Rang. Aufgrund des angekündigten Regens wurde der Wettkampf spontan nach drinnen verlegt, weshalb die Resultate auch für die indoor Wertung zählen.

Zuerst sah es so aus, als wäre für Bachmann bereits auf 4.27m Schluss, zumal sie dreimal auf dieser Höhe scheiterte. Kurz nach dem dritten Versuch stellte sich aber heraus, dass die Ständereinstellung aufgrund eines Fehlers des Kampfgerichts falsch war und sie so den Versuch wiederholen durfte. Eine schwierige Situation für die junge Athletin, da sie nach der vermeintlich großen Enttäuschung wieder volle Konzentration gefordert war, um den gleichen Sprung mit der nun richtigen Ständereinstellung abliefern zu können.

«Ich wusste, dass die Sprünge vorher gut waren aber es war dennoch eine schwierige Situation. Ich bin sehr froh mit einer neuen Saisonbestleistung nach Hause gehen zu können», so Bachmann, die damit mentale Stärke bewies. Die Athletin studiert Rechtswissenschaften an der juristischen Fakultät Basel und wird vom russischen Erfolgstrainer Anatoly Gordienko trainiert.