Nach 13 Minuten stand es für SU Mendrisiotto jedoch schon 2:0. In der 18. Minute schoss J. Kesälä den Anschlusstreffer. Kurz danach legte SU Mendrisiotto erneut einen Treffer nach. Nach kurzer Ansage vom Coach gingen die Baslerinnen ins zweite Drittel. Die Gegnerinnen konnten die Pause aber besser nutzen und führten nach kurzer Zeit 5:1. Nun musste Basel Regio kontern. Dies gelang auch, denn die Baslerinnen schafften es innerhalb von fünf Minuten, durch drei Tore von J. Kesälä und einem von M. Sirola auszugleichen. Nach diesem harten Kampf gingen die Teams in die zweite Pause.

Das dritte Drittel startete mit dem Führungstreffer der Baslerinnen (M. Sirola, Ass. S. Kramer). Innerhalb von weiteren zwei Minuten konnte das Gastteam gar auf 8:5 erhöhen! Erzielt wurden die Treffer durch P. Mandatova (Ass. N. Gerber) und S. Kaarela (Ass. E. Bröckelmann). Das Heimteam liess sich dies aber nicht gefallen und antwortete mit drei schnellen Gegentoren.

Strafenreiches Schlussdrittel

Die ganze Partie war bereits von vielen Strafen geprägt, doch das letzte Drittel hatte es in sich. Die Unparteiischen mussten in diesem Abschnitt sieben Strafen aussprechen! In der 56. Minute schoss N. Stocker dann das 9:8. Diese Führung konnten die Baslerinnen aber wieder nicht bis zum Schluss halten, denn Mendrisiotto schoss in der 57. Minute noch den Ausgleich.

Auf ein strafenreiches, spannendes und aggressives Spiel folgte die Verlängerung. Auch diese fand im selben Stil statt. In diesen zehn Minuten konnte kein Team den entscheidenden Treffer erzielen, weshalb es zum Penaltyschiessen kam. SU Mendrisiotto gewann dieses mit 1:0. Nach 17 (!) verteilten Strafen, einer kampfreichen Verlängerung und einem mit wenigen Treffern vollendeten Penaltyschiessen, gewann SU Mendrisiotto das Spiel schliesslich mit 10:9.