Erneut das Problem in der Abwehr

Trotz einer tollen und kämpferischen Aufholjagd verlieren die Leimentalerinnen ihr letztes Heimspiel vor der Nationalmannschaftspause gegen den Tabellennachbarn Herzogenbuchsee.

Die Partie gestaltete sich anfangs ausgeglichen und nach 12 Spielminuten stand es 8:8 unentschieden. Doch dann gab es einen Bruch in das Spiel des Heimteams und der Angriff agierte zu harmlos und in der Abwehr wurde wie bereits in den letzten Spielen zu wenig gearbeitet. Dies nutzten die Gäste gekonnt aus und zogen bis zur Pause mit neun Toren davon (10:19).

In der zweiten Halbzeit war man gewillt noch einmal eine kämpferische Leistung zu zeigen, die Fehleranzahl zu minimieren und in der Abwehr engagierter zu arbeiten. Dies gelang dann dem Heimteam ab der 45. Minute beim Spielstand von 21:31. Die Abwehr wurde umgestellt und die Gäste so zu mehr Fehler gezwungen. Im Angriff gelangen plötzlich schnelle und einfache Tore und so konnte Tor um Tor aufgeholt werden. Zwei Minuten vor dem Ende war man nur noch zwei Tore im Rückstand. Doch die Zeit reichte nicht mehr und so musste man sich trotz einer tollen Aufholjagd geschlagen geben.

Nun gilt es die Nationalmannschaftspause zu nutzen um weiter zu arbeiten und sich auf die zweite Saisonhälfte vorzubereiten. Am Mittwoch 9. Januar 2019, geht es auswärts gegen Yellow Winterthur weiter. Hopp HSG!

HSG Leimental – HV Herzogenbuchsee 35: 38 (10:19)

Oberwil Thomasgarten – 100 Zuschauer – SR: Anderoli, Meier – Strafen 1 Mal 2 Minuten gegen Leimental; 3 Mal 2 Minuten gegen Herzogenbuchsee.

HSG Leimental: Benz / Köster; Schoeffel (1), Götsch (1), Stähelin (10/4), Bütikofer (8/ 1), A. Mathys (2), Herde (2), Krieger (5), Scherb, S. Mathys (6).

HV Herzogenbuchsee: Lüthi; Vonder Mühll, Ingold (3), Lüthi (1), Müller (3), Bircher, Bieri (12), Baumgartner (6), Rohde, Hofer, Eugster (8), Steiner (5).

Bemerkungen: Leimental ohne Brunner, Czerwenka, Zimmerli und Reidel (verletzt).