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Tigers Langnau holen sich den Titel an der Stöckli Unihockey Challenge

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Die Tigers Langnau holen sich nach einem starken Finalspieltag den Titel an der diesjährigen Stöckli Unihockey Challenge. Im Final bezwangen sie den Gast aus Prag mit 4:3.

Sparta Prag startete denkbar schlecht ins Turnier, verloren sie doch das am Freitag stattfindende Startspiel in der Joggelihalle gegen das Nati-B-Team Basel Regio, Organisator der Challenge, mit 5:4. Dabei bekamen die rund 200 (maskentragenden) Fans Unihockey auf höchstem Niveau und Intensität zu sehen, unterstützt von der Stöckli Touring Garage in Oberwil, Namenssponsor des Events. Das Basler Heimteam wusste mit tollen Ballstaffetten und effizienten Abschlüssen zu gefallen. Mit diesem Sieg war ein erster Schritt Richtung Gruppensieg getan.

Die Stöckli Unihockey Challenge ist das grösste Unihockey-Vorbereitungsturnier der Schweiz. Es findet über den Zeitraum von vier Wochenenden statt. In 9 ein- oder mehrtägigen Turnieren und ebenso vielen Kategorien können sich Leistungs- und Breitensport-Teams aus der ganzen Schweiz - vornehmlich in Nachwuchskategorien - und im Falle des grossen Herren-Turniers vom letzten Wochenende auch dem Ausland auf die kommende Saison vorbereiten.

Am Samstag griffen dann die Turnierfavoriten aus Langnau ins Spielgeschehen ein. B-Ligist Fribourg wurde in der Rankhofhalle gleich mit 6:2 bezwungen. Überraschenderweise verloren die Emmentaler jedoch ihr zweites Gruppenspiel gegen die Jets aus Kloten. Mit einem überzeugenden Sieg im Abendspiel holten sich die Flieger im Nationalliga B-Duell gegen die Saanestädter dann auch den Gruppensieg.

Am Samstagnachmittag gingen dann auch die ersten Punkte auf das Prager Konto, mit einem 3:1-Erfolg gewannen sie gegen Grünenmatt. Die Mätteler mussten also ihr letztes Spiel gegen Basel gewinnen, um noch in die Halbfinals einzuziehen. Gegen ein fahrig agierendes und müdes Basel gelang dies fast. Die Gastgeber konnten das Unentschieden aber doch noch über die Zeit bringen. Im anschliessenden Penaltyschiessen trafen dann alle drei Basler Schützen, während sich auf Seiten des Heimteams Goalie-Debütant Claude Feigenwinter mit zwei gehaltenen Penalties auszeichnen konnte.

Früh am Sonntagmorgen in der Sandgrubenhalle trafen dann also die Gruppensieger aus Basel auf die zweitplatzierten Langnauer aus der anderen Gruppe. Trotz früher Spielzeit und Verletzungssorgen führten die Basler nach einigen gespielten Minuten mit 2:0, die Tigers glichen jedoch noch vor der ersten Sirene aus. Zu diesem Zeitpunkt wurde bereits ein Spieler des Heimteams mit einer Knieverletzung in die Notaufnahme gefahren. Das Spiel ging auch im zweiten Drittel ähnlich vonstatten, kein Team konnte sich absetzen. Jedoch machte den Baslern die ruppige Spielweise des Gegners zu schaffen.

Mit einer Länge voraus nahmen die Tigers den zweiten Pausentee zu sich, bevor sie im letzten Drittel mit zwei raschen Toren das Score auf 7:4 erhöhen konnten. Basel kämpfte, Basel ackerte, Basel nahm früh den Torhüter raus. Dies wurde mit dem 8:4 bestraft, worauf man mit dem 8:5 antwortete. Ein Empty-Netter sorgte schliesslich für das Schlussresultat von 9:5. Leider musste in den letzten Spielminuten auch noch ein zweiter Baselspieler mit einer Platzwunde am Kopf in die Notaufnahme.

Das Kader vor dem kleinen Final fiel dementsprechend knapp aus, viele Spieler zollten dem anstrengenden Wochenende Tribut und mussten angeschlagen pausieren. Mit 14 mehr oder weniger fitten Spielern traf man im Spiel um Rang drei auf die Kloten-Dietlikon Jets, die gegen die Tschechen im anderen Halbfinal mit 9:1 chancenlos blieben. Basel zeigte aber im letzten Spiel um Rang drei nochmals, warum sie als heisser Aufstiegskandidat gehandelt werden: die Nordwestschweizer gestanden dem Gegner wenig Raum zu und kombinierten sich in regelmässigen Abständen vor das Zürcher Tor.

Mit einer etwas überraschend knappen Führung ging man in die erste Pause. Die Hausherren zogen das Tempo abermals an, so gelangen bald die nächsten Tore. Das Spiel war nun schon vor dem letzten Drittel praktisch entschieden, Basel setzte aber zum Schaulauf an und erzielte weitere Tore zum 11:1 Schlussstand. Der finnische Verstärkungsspieler Pieti Alatalo erhielt mit drei Toren und einem Assist verdient die Best-Player-Auszeichnung.

In einem engen Finalspiel schlugen die Tigers, wie anfangs erwähnt, dann die Gäste aus Prag mit 4:3. Im Spiel um Rang fünf siegte Grünenmatt gegen Fribourg. Die Schlussrangliste durfte vor dem Turnier in etwa so erwartet werden, belegten doch die nominell stärksten Teams Rang eins und zwei. Mit einer starken Leistung am Freitag gegen Sparta und soliden zwei Dritteln gegen Langnau untermauerte Unihockey Basel Regio seine Aufstiegsambitionen und blickt nun gespannt auf die in zwei Wochen beginnende Meisterschaft.

Hier geht es zum Livestream des Finals!

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