Turnverein STV Hägendorf

Turnerfahrt der Männerriege STV Hägendorf ins Seeland

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Eigentlich hätte uns die diesjährige Turnerfahrt in die Region Schaffhausen – Bodensee führen sollen. Da der 2-tägige Ausflug Aufgrund von Corona nicht möglich war, wurde eine eintägige Reise in die zweite Heimat unseres Mitglieds Beni Rötheli organisiert: in die Bielerseeregion. 

12 Turner besammelten sich am 15. August am Bahnhof Hägendorf, zogen sich die Schutzmasken über und traten die Reise ins Seeland an. Von Biel nach Twann gelangten wir mit dem Schiff, was bei dem Kaiserwetter herrlich war. In Twann schauten wir beim Weinbauern Klötzli am Twannbach vorbei, um ein erstes Mal vom Bielerseewein zu kosten.

Anschliessend machten wir uns auf den Pilgerweg in Richtung Ligerz. Die Wanderung führte durch die Rebberge bis zur «Heiratskirche» oberhalb von Ligerz, immer begleitet vom wunderbaren Panorama auf den See und die Petersinsel!

 In Schafis, einem kleinen Weiler westlich von Ligerz, wurden wir von der Familie Andrey bewirtet und hervorragend verköstigt. Es gab Salat, Fisch aus dem Bielersee, Brathärdöpfeli und Pommes. Natürlich begleitete uns zu diesem Mittagsmahl auch der eine oder andere Tropfen aus dem Weinkeller der Familie. Die Zeit zwischen Hauptgang und Dessert konnten wir für eine Abkühlung im nahen See nutzen, es war herrlich!

Nach dem Coupe Vigneronne bestiegen wir das Funi, welches uns hoch in die Weinberge transportierte. Die Aussicht war nochmals beeindruckender als auf dem Pilgerweg und schon bald hatten wir unser nächstes Ziel erreicht: Das Weingut der Familie Bourquin. Was gibt es Schöneres, als hoch über dem See an einem schattigen Plätzchen ein Glas Wein zu schlürfen und von einem Apéroplättli zu kosten? Die Stimmung war fröhlich, es fielen lustige Sprüche und es wurde herzhaft gelacht.

Langsam machten wir uns dann auf, zu Fuss nach Ligerz zu spazieren. Unser Reiseleiter Beni hatte doch tatsächlich noch einen Boxenstopp eingeplant, er kennt ja alle Weinbauern persönlich! So genossen wir noch einmal eine halbe Stunde Aussicht und Wein bevor wir dann gegen 19 Uhr endgültig ins Dörfchen schlenderten. Es reichte nochmals zu einem Abendschwumm im See, sodass wir heruntergekühlt und erfrischt die Heimreise antreten konnten. Im Zug übermannte uns dann doch die Müdigkeit und die meisten sanken zu Hause müde und zufrieden in die Federn.

Beni, herzlichen Dank für diese schöne und lustige Turnerfahrt, sie wird den Teilnehmenden noch lange in bester Erinnerung bleiben!

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