Theatergesellschaft Niederbuchsiten

Vereinsreise 2019 ins Wallis

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Vereinsreise 7. /8. Sept. 2019 Theatergesellschaft Niederbuchsiten

Im Wallis historisches entdeckt

Am frühen Samstagmorgen, es war noch dunkel, versammelten sich 40, noch etwas müde, aber gut gelaunte Mitglieder und zwei Gäste, der Theatergesellschaft, um miteinander eine zweitägige Reise zu starten. Diese Reise gilt zum Teil als grosses Dankeschön für die geleisteten Arbeiten der Theaterwoche 2018, bei der sich alle immer sehr engagieren.

Die Störche, die sich zu dem Zeitpunkt auf den Dächern in Niederbuchsiten niedergelassen haben, beobachteten uns und wir sahen dies als gutes Omen für die kommenden zwei Tage.

Die Carfahrt bis zum Kaffeehalt in Gruyère nutzte jedes etwas anders, die einen schlummerten ein wenig, die anderen fanden schon bald den Weg zum Kühlschrank, um den Tag mit etwas Spritzigem zu beginnen.

Weiter ging die Fahrt Richtung Wallis, nach St. Leonard. Dort wechselten wir das Fortbewegungsmittel und stiegen in ein langes Boot, in dem alle Teilnehmer auf einmal Platz fanden. Unter der kundigen Führung vom Gondoliere glitten wir auf dem klaren Wasser, unter den Weinbergen, hinein in den grössten bekannten natürlichen unterirdischen See Europas. Es war sehr beindruckend was die Natur hier geschaffen hat.

Wieder an Land und am Tageslicht, brachte uns der Chauffeur auf der anderen Talseite hinauf nach Veysonnaz. Dort stärkten wir uns mit einem guten Mittagessen und bereiteten uns auf die Wanderung vor. Eine kleine Gruppe konnte daran nicht teilnehmen und fuhr mit dem Car zu unserem Übernachtungsziel Nendaz.

Als alle, die sich eine Wanderung zutrauten, die richtigen Schuhe, Jäckli usw. montiert hatten, ging es los. Alles den Suonen, den historischen Bewässerungskanälen nach, nahmen wir den Weg Richtung Nendaz auf uns. Diese Kanäle bestehen aus offenen Gräben, die das kostbare und fruchtbare Wasser von den Gebirgsbächen – zum Teil auf abenteuerliche Art – auf die trockenen Weiden und Äcker, in die Weinberge oder auf die Obstplantagen bringen. Aus der geplanten kurzen Wanderung wurde es doch eine etwas längere, da der Organisation ein Planungsfehler unterlaufen ist. Nendaz war immer in Sichtweite, kam aber nie richtig näher. Zum Glück gab es auf dem meistens eben angelegten Weg immer wieder etwas zu bestaunen, so dass schlussendlich doch noch alle das Ziel erreicht haben. An dieser Stelle sei allen gedankt, die auf die langsameren Wanderer Rücksicht genommen und das Tempo angepasst haben. Und jenen, die etwas Mühe hatten, gratulieren wir zu ihrer Leistung.

Durch die längere Wanderzeit konnte das Spa im Hotel in Nendaz leider nicht richtig bis gar nicht genutzt werden. Sehr schade, denn wir übernachteten in einem sehr noblen Hotel, das wegen Nebensaison auch einmal für uns erschwinglich war. Gerade weil nicht mehr Hochsaison war und im Hotel kein Essen angeboten wurde, mussten wir noch einmal unsere Beine motivieren, uns in ein Restaurant im Ort zu tragen. Was sich aber sehr gelohnt hat.

Mit einem Schlummertrunk in der Hotelbar, bei Klavierbegleitung und Gesang beendeten wir diesen ereignisreichen Tag und genossen für eine Nacht die wunderschönen, gemütlichen Zimmer.

Das Frühstücksbüffet am Sonntagmorgen liess keine Wünsche offen und stärkte uns für den kommenden Tag. Trotz regnerischem Wetter führte unser Weg über Martigny nach Châtelard zu der Talstation der Bergbahnen, die uns hoch zum Stausee Emosson führten. Spektakuläre Fahrten mit Funiculaire, Mini Zug und Mini Funiculaire brachten uns, teils auf sehr steiler Strecke, noch weiter in den Nebel hinein. Ganz oben angekommen, stellten wir uns die Aussicht mit den vorhandenen Werbeplakaten vor, da Petrus uns keine Sonne gönnte.

Nach dem Mittagessen zeigte sich die Sonne doch noch etwas und wir konnten zum Teil die Aussicht auf den Stausee und die umliegenden Berge geniessen. Nur der berühmte Mont Blanc blieb in den Wolken versteckt. Leider konnten wir aber nicht so lange warten bis sich das Wetter bessert, weil wir weiter wollten zu unserem letzten Ziel vor der Heimreise, nach Montreux. Trotz regnerischem Empfang zückten einige die Regenschirme und flanierten etwas der Blumen gesäumten Seepromenade entlang. Die verschiedenen Farben leuchteten und faszinierten uns, obwohl der Himmel grau war. Andere flüchteten gleich in die nahegelegenen Cafés.

Die letzte Etappe unserer Reise führte uns via Autobahn wieder Richtung Heimat. Gesang und Geplauder verkürzten die lange Strecke. Müde und mit vielen Eindrücken reicher, erreichten wir wieder Niederbuchsiten. Dem Chauffeur der Wyss Reisen AG, der uns immer sicher und mit ruhiger Fahrt an unsere gewünschten Etappenorte führte, sei herzlich gedankt.

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