Die 823 Zuschauer sahen erstmals Joel Wüthrich im Dress der Basler. Der 21-jährige spielte diese Saison bisher in Schweden bei Helsingborgs HC und soll die Verteidigung für die Playoff Spiele verstärken.

Ebenfalls vor dem Spiel wurden die Vertragsverlängerungen mit Michael Maurer und Fabian Lehner sowie die Verpflichtung vom Basler Raoul Seiler, Topscorer beim EHC Dübendorf, für kommende Saison bekannt gegeben.

Thun führte nach Startdrittel 

Dass die Basler nicht bereits früh mit zwei oder sogar drei Tore in Rückstand gerieten, war Fabio Haller zu verdanken. Wenn Thun schnelle Pässe durch die Mitte in die Schnittstelle spielte, bekam die Basler Defensive Probleme. Haller war jedoch glücklicherweise auf seinem Posten.

Je länger das Startdrittel aber dauerte, desto gefälliger wurde das Basler Spiel. Es wurden viele Schüsse abgegeben, die jedoch vorerst keinen Erfolg brachten. Zu wenig wurde dem Thuner Torhüter die Sicht genommen oder der eine Pass zu viel gespielt.

Der einzige Treffer im Startdrittel erzielte Thun kurz vor Ende des Drittels im Powerplay. Boss traf mit einem unhaltbaren Weitschuss.

Mehr Spielanteil für Basel ab dem Mitteldrittel  

Die Spielanteile verlagerten sich ab dem Mitteldrittel noch weiter zu Basel. Thun machte es den Gastgebern mit ihrem bekannten unangenehmen Spiel aber  nicht einfach. Mehr als der Ausgleich durch Fabian Steinmann durch einen Schuss von der blauen Linie war nicht drin.

Nach einer überstandenen Strafe hätten Vogt, Gfeller oder Büsser mit ihren Möglichkeiten Basel in Führung schiessen müssen. Dann wurde auch mal Glück beansprucht, als Gugelmann für die Gäste nur den Pfosten traf.

Entscheidung fiel kurz vor Schluss 

Die Entscheidung folgte 5 Minuten vor Schluss als Schir auf dem Weg zum Siegtor zurückgehalten wurde. Den darauffolgenden Penalty verwertete er mit Ruhe und Können. Nur eine Minute später hatte Schir das 3:1 auf dem Stock, scheiterte jedoch ebenso knapp wie Maurer und Tuffet kurz danach. So blieb es bis zum Schluss beim knappen Sieg für Basel.
 
Nächsten Mittwoch muss der EHC zum letzten Qualifikationsspiel nach Seewen. Die Schwyzer befinden sich noch im Kampf um den letzten Playoff Platz. Der Viertelfinalgegner von Basel wird übrigens entweder Martigny oder Dübendorf heissen.