Unihockey

Wiler-Ersigen geht in der Halbfinalserie gegen Winterthur mit 2:0 in Führung

_HUM9511_1Die SVWE-Spieler bejubeln den Treffer zum 4:1.

_HUM9511_1Die SVWE-Spieler bejubeln den Treffer zum 4:1.

Wiler-Ersigen hat den Gegner und damit auch in der Halbfinalserie weiterhin alles im Griff: Nach dem 3:0 vor Wochenfrist in Winterthur gab es diesmal zuhause einen 5:1-Erfolg gegen den HCR. Für die Siegsicherung sorgte ein Doppelschlag in der 44. Minute durch Matthias Hofbauer und Deny Känzig. Weiter geht es nun an Ostersamstag mit dem TV-Spiel in Kirchberg (Spielbeginn 17.00)

Nach dem vorsichtigen und zaghaften Halbfinalauftakt in Spiel 1 kam in der zweiten Partie richtig phasenweise Playoff-Stimmung auf, gab es auch die ersten Nicklichkeiten und Privatduelle und viel mehr Torszenen. Bereits nach fünf Sekunden tauchte Holtz allein vor Wolf auf, verzog seinen Schuss aber. Der HCR musste also weiter auf seiner ersten Halbfinaltreffer warten, ging aber entschlossener und aufsässiger ans Werk als noch zuhause.

Dies gab auch dem SVWE mehr Raum in Offensivzone und so geriet das vom jungen Gruber erneut glänzende gehütete Gäste-Tor früh in Bedrängnis. Doch wie auch im späteren Verlauf der Partie ging der Meister fahrlässig mit seinen Chancen um. Das eine Tor von Johnsson, der nach einem Schuss von Bischofberger am schnellsten reagierte, war eine zu geringe Ausbeute. Dies sollte sich rächen. 

Es mangelt an Kaltblütigkeit

Ausgerechnet Schwerzmann, der nach dem frühen Ausfall von Topskorer Holtz an dessen Stelle rückte, profitierte von einem kapitalen Fehlpass in der Wiler Angriffsauslösung und erzielte das lang ersehnte erste Tor für Winterthur zum 1:1 kurz vor Ende des Startdrittels. Doch es sollte bereits das Ende der Offensiv-Ausbeute der Gäste gewesen sein. Nach wie vor tut sich das Überraschungsteam der Viertelfinals mit dem Defensivsystem Wilers schwer, kann nur selten in die gefährliche Zone eindringen. Zudem ist die Blockarbeit des Meisters nach wie vor sehr gut und strahlt Goalie Nicolas Wolf mit seiner Präsenz enorm viel Sicherheit aus.

Gibt es am Spiel des Heimteams etwas zu kritisieren, dann sicherlich die mangelnde Kaltblütigkeit im Abschluss bis weit ins Schlussdrittel hinein. Vor allem im Mitteldrittel hatte der SVWE beinahe im Minutentakt Grosschancen, doch sowohl Krähenbühl, Hofbauer wie auch von Pritzbuer verpassten aus wenigen Metern das leere Tor. Insbesondere die dritte Linie spielte sich beinahe bei jedem Einsatz ab dem Mitteldrittel eine Chance heraus, blieb am Ende aber ohne Torerfolg. Dies im Gegensatz zur Paradelinie, welche lang eher blass blieb und am Ende durch Johnsson und Känzig (je zwei Tore) aber doch für die Differenz sorgte.

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