Der Abschluss der Wintercupserie fand am Sonntag traditionell mit einem Sprintrennen und einem klassischen Rennen in Brugg auf der Aare statt.

Nach dem Kälteinbruch in der Woche davor konnte sich der Frühling am Sonntag in Brugg doch wieder etwas durchsetzen und die Wettkämpfe fanden bei guten Bedingungen statt. Am Nachmittag wurden die Kanuten und Zuschauer sogar mit Sonne verwöhnt.

Ungewohnt wenig Teilnehmer

Das Teilnehmerfeld in Brugg war allerdings dieses Jahr ungewohnt klein. Eventuell ist dies auf den Kälteeinbruch zurückzuführen, welcher die Motivation zur Anmeldung eher dämpfte. Dazu kamen noch zahlreiche Abwesenheiten wegen Krankheiten oder Trainingslagern.

Die Teilnehmer kämpften in den letzten beiden Rennen um den Gesamtsieg im Wintercup und um die Prämien oder Naturalpreise. Bei den Herren Elite gab es eine Überraschung. Nicht die Favoriten Linus Bolzern (Luzern) oder Nico Meier (Solothurn) konnten den Gesamtsieg für sich entscheiden, sondern der junge Solothurner Leano Meier.

An der Lokalmatadorin gescheitert

Leano Meier konte davon profitieren, dass die Favoriten jeweils ein Rennen wegen Krankheit oder Trainingslager auslassen mussten. So konnte letztendlich Meier die Siegesprämie entgegen nehmen.

Auch bei den Damen und den Kanadier-Einern gab es neue Gesamtsieger. Die Solothurnerin Melanie Mathys konnte sich den Gesamtsieg sichern, war aber mit ihrem Resultat in Brugg nicht ganz zufrieden, da sie sich in beiden Rennen gegen die Lokalmatadorin Sabine Eichenberger nicht durchsetzen konnte.

Melanie Mathys holte sich in Brugg den Gesamtsieg im Wintercup.

Melanie Mathys holte sich in Brugg den Gesamtsieg im Wintercup.

Sie fühlte sich nach dem dreiwöchigen Trainingslager in Sevilla noch etwas müde und dazu kam, dass Sabine Eichenberger auf ihrer Heimstrecke jedem Meter genau kennt und jeweils kaum zu schlagen ist. Bei den Kanadier-Einern gewann der Sempacher Fabio Gretener.