Heli angegriffen

Helikopter mit Eis beworfen - Täter stellt sich der Polizei

Helikopter konnte nicht am vorgesehenen Ort landen (Symbolbild)

Helikopter konnte nicht am vorgesehenen Ort landen (Symbolbild)

Der Mann, der am letzten Samstag einen Helikopter der Air-Glaciers beim Hochgebirgslandeplatz «Wildhorn» im Wallis mit Schnee und Eis beworfen hatte, hat sich am Dienstag der Polizei gestellt.

Dabei handelt es sich um einen 35-jährigen Berner, wie aus dem Communiqué der Walliser Kantonspolizei hervorgeht. Warum dieser den Helikopter angegriffen hatte, konnte noch nicht geklärt werden.

Der Mann müsse erst noch vernommen werden, sagte Polizeisprecher Renato Kalbermatten auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Dieser hatte laut Kalbermatten lediglich gesagt, er sei sich der Tragweite seines Handelns nicht bewusst gewesen.

Helikopter konnte nicht landen

Gemäss einer Mitteilung der Polizei vom Montag ein Unbekannter den Helikopter bei der Landung mit Schnee und Eis beworfen. Aufsetzen konnte der Helikopter nicht, weil sich die Angreifer und eine andere Person auf dem Landeplatz aufhielten. Der Pilot liess darum seine Passagiere - ein Bergführer und ein Kunde mit Skis - etwas unterhalb des Platzes im Schwebeflug aussteigen.

Anschliessend kehrte der Helikopter, an dem kein Schaden entstand, auf den Landeplatz Sitten zurück. Gemäss Air-Glaciers hätte das Bewerfen der Rotorenblätter mit Eis und Schnee zu einem Unfall führen können. Das Unternehmen kündigte an, Strafklage einzureichen.

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