Raum Reiden

Millionenschaden: Polizei schnappt Feuerteufel – er gesteht sechs Brandstiftungen

Polizei schnappt den deutschen Feuerteufel aus Reiden

Nachdem K. W. im Migrolino Hausverbot in Reiden bekam und seinen Job verlor, brach bei beiden Unternehmen Feuer aus. Der 36-Jährige hat insgesamt sechs Brände gelegt.

Die Luzerner Polizei hat einen 36-jährigen Mann festgenommen. Er wird verdächtig, in den vergangenen Jahren im Raum Reiden LU an verschiedenen Orten Feuer gelegt zu haben und für mehrere Sachbeschädigungen verantwortlich zu sein. Der verursachte Sachschaden beläuft sich auf über eine Million Franken.

Bei den Einvernahme gestand der Mann sechs Brandstiftungen und sechs Sachbeschädigungen, wie die Luzerner Polizei am Montag mitteilte. Er gab auch zu, ein Kontrollschild geklaut, mehrere Autos zerkratzt und Pneus zerstochen zu haben.

Somit konnte die Polizei unter anderem einen Brand im Jahr 2012 bei einer Tankstelle und zwei Brandstiftungen an Baumaschinen im Jahr 2018 aufklären. Das mögliche Tatmotiv ist Gegenstand der laufenden Abklärungen.

Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Sursee.

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