Auseinandersetzung

Rabiater Bauer schiesst auf Mountainbiker, um diese zu vertreiben

Bauer holt Gewehr, um Mountainbiker einzuschüchtern.

Bauer holt Gewehr, um Mountainbiker einzuschüchtern.

Ein zorniger Bauer hat am Samstag in der Waadt die Polizei auf Trab gehalten. Um zwei Mountainbiker von seinem Grundstück in St-Livres zu vertreiben, gab er einen Schuss aus einem Jagdgewehr ab. Verletzt wurde niemand.

Der Sohn des Bauern und der Bauer selbst hatten die Zweiradfahrer gegen 17 Uhr zunächst aufgefordert, das Grundstück umgehend zu verlassen. Der Bauer bedrohte die 38 und 40 Jahre alten Mountainbiker, und es kam zu einem Wortwechsel, wie die Waadtländer Polizei am Sonntag berichtete.

Wenig später holte der Vater ein Jagdgewehr und gab einen Schuss in Richtung der Mountainbiker ab, um sie einzuschüchtern. Beide verliessen den Ort umgehend und alarmierten die Polizei, die den Bauern per Telefon auf den Posten bestellte. Weil dieser sich weigerte zu kommen, organisierte die Polizei ein Grossdispositiv.

Gegen 19.30 Uhr hielten Polizisten in der Nähe des Hofes ein Geländefahrzeug an, in dem der 55-jährige Bauer, seine 49-jährige Frau und der 25-jährige Sohn sassen. Die Ordnungshüter mussten Zwang anwenden, um die drei überwältigen zu können. Sie wurden auf den Posten gebracht.

Bei der Durchsuchung des Hauses fanden Polizisten das Jagdgewehr mit Kaliber 12 und Munition. Vater und Sohn wurden eine Nacht lang festgehalten; für den Vater sollte Untersuchungshaft beantragt werden, wie die Polizei schrieb. Die beiden Mountainbiker reichten einen Strafantrag ein.

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