Seit dem Ausbruch der Epidemie im August 2018 habe es 132 Angriffe auf Helfer und Patienten gegeben, teilte das Gesundheitsministerium in Kinshasa mit. Dabei habe es vier Tote und 38 Verletzte gegeben.

Durch die Ebola-Epidemie sind nach offiziellen Abgaben schon mehr als 1200 Menschen in den Provinzen Ituri und Nord-Kivu gestorben. In den vergangenen Wochen hat die Zahl der Fälle noch einmal zugenommen.

Es ist bereits der zehnte Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo, seit Ebola in dem Land 1976 erstmals entdeckt wurde. Dieses Mal ist die Bekämpfung der hoch ansteckenden Virus-Krankheit besonders schwierig, weil es in der betroffenen Region immer wieder Angriffe bewaffneter Gruppen gibt.

Für Ärzte und Helfer ist es daher äusserst schwierig, mögliche Ebola-Infizierte zu erreichen und zu behandeln. Am Donnerstag hatten einige Einsatzteams mit einem Streik gedroht und bessere Schutzmassnahmen gefordert. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums mussten zudem schon mehrere Behandlungszentren umziehen oder schliessen.