Vandalismus

Sechs Geschäfte in drei Wochen: Militante Tierschützer greifen erneut Metzgereien mit Steinen an

Die Metzgerei von Christian Mansey nahmen militante Tierschützer Mitte April ins Visier. Sie bewarfen das Schaufenster mit Steinen. (Archiv)

Die Metzgerei von Christian Mansey nahmen militante Tierschützer Mitte April ins Visier. Sie bewarfen das Schaufenster mit Steinen. (Archiv)

In Genf haben militante Tierschützer seit Mitte April wiederholt Metzgereien mit Steinen beworfen. In der Nacht auf Freitag suchten sich die unbekannten Täter zwei Geschäfte in Grand Lancy als Ziel aus.

Die Schaufenster der Metzgerei im Quartier des Palettes und die Charcuterie des Communes-Réunies seien in der Nacht beschädigt worden, sagte Silvain Guillaume-Gentil, Sprecher der Genfer Kantonspolizei, am Freitag der Nachrichtenagentur sda. Die Tat trage klar die Handschrift von militanten Tierschützern, betonte er. Für die Ermittlungen würden alle technischen Mittel, darunter Videoüberwachung, genutzt.

Die nächtlichen Steinwürfe folgten auf einen Angriff auf eine Metzgerei im Stadtteil Eaux-Vives in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, wie die Zeitung "Tribune de Genève" berichtet. Seit Mitte April sind insgesamt sechs Geschäfte in Genf zum Ziel von Vandalen geworden.

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