Demonstrationen

Unbewilligte Demos bescheren Zürcher Stadtpolizei viel Arbeit

Die Stadtpolizei Zürich hatten am Samstag aufgrund unbewilligter Demonstrationen viel zu tun.

Die Stadtpolizei Zürich hatten am Samstag aufgrund unbewilligter Demonstrationen viel zu tun.

Unbewilligte Demonstrationen verschiedener Gruppierungen haben der Zürcher Stadtpolizei am Samstag viel Arbeit beschert. Zu Sachbeschädigungen kam es nicht, eine Person wurde im Anschluss an eine Kundgebung von Linksautonomen jedoch leicht verletzt.

Durchwegs friedlich verlief die Demonstration der Occupy-Bewegung vor der Börse, wo sich am frühen Samstagnachmittag - unter den wachsamen Augen der Ordnungshüter - vorübergehend rund 50 Personen versammelt hatten.

Unbewilligte Kundgebung

Mehr zu tun hatte die Polizei mit einer unbewilligten Kundgebung von rund 150 Linksautonomen, die kurz nach 14 Uhr vom Binzquartier via Manesseplatz zur Kasernenstrasse zogen. Dort verhinderten die Einsatzkräfte mit einem grösseren Aufgebot, dass sich die Demonstration weiter in Richtung Innenstadt bewegte. Gegen 17.30 Uhr löste sich die Kundgebung auf. Zu Sachbeschädigungen kam es nicht.

Kurz darauf gerieten allerdings rund 30 Linksautonome und eine 10- köpfige Gruppe «unbekannter Herkunft» aneinander, wie die Stadtpolizei am Sonntag mitteilte. Die Auseinandersetzung musste mit Gummischrot gestoppt werden. Ein 30-jähriger Mann wurde leicht verletzt. Die genauen Umstände des Streits sind laut Polizei noch nicht bekannt.

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