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USA gedenken dem schwarzen Bürgerrechtler Luther King

Menschen in Memphis tragen Schilder mit der selben Aufschrift wie Streikende im Jahr 1968: Luther King war ermordet worden, als er zur Unterstützung des Arbeiter in die Stadt im Bundesstaat Tennessee gereist war.

Menschen in Memphis tragen Schilder mit der selben Aufschrift wie Streikende im Jahr 1968: Luther King war ermordet worden, als er zur Unterstützung des Arbeiter in die Stadt im Bundesstaat Tennessee gereist war.

50 Jahre nach dem Mord an Martin Luther King haben die USA des legendären schwarzen Bürgerrechtlers gedacht. Landesweit wurde am Mittwoch in Versammlungen an den charismatischen und rhetorisch brillanten Pastor erinnert.

King hatte mit pazifistischen Mitteln die Bewegung für die Bürgerrechte der Afroamerikaner angeführt. Grössere Veranstaltungen fanden unter anderem am Martin-Luther-King-Denkmal in der Hauptstadt Washington sowie in Memphis im Bundesstaat Tennessee statt. Dort war King am 4. April 1968 im Alter von 39 Jahren von einem weissen Attentäter im "Lorraine Motel" erschossen worden.

Bernice King, die Tochter des Friedensnobelpreisträgers, bezeichnete ihren Vater als "Apostel der Gewaltlosigkeit". Mehr als je zuvor würden heute "die Lehren, die Prinzipien, die Schritte der Gewaltlosigkeit" gebraucht, die Martin Luther King vertreten habe, sagte sie bei einer Zeremonie in Atlanta im Bundesstaat Georgia, der Geburtsstadt ihres Vaters.

Um 18.01 Uhr Ortszeit in Memphis (Donnerstag 01.01 Uhr MESZ) sollten im ganzen Land die Glocken läuten. Zu diesem Zeitpunkt war King auf dem Balkon seines Motelzimmers von der tödlichen Kugel getroffen worden. Die Glocken sollten 39 Mal schlagen - ein Glockenschlag für jedes Lebensjahr der Bürgerrechtsikone.

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