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GAV gekündigt: Basler Taxis wollen für bessere Lohn kämpfen

Taxis beim Bahnhof SBB.

Taxis beim Bahnhof SBB.

Die Gewerkschaft Unia will für das Basler Taxigewerbe bessere Arbeitsbedingungen erreichen. Sie kündigt deshalb den Gesamtarbeitsvertrag (GAV) per Ende Jahr.

Den Beschluss, den GAV zu kündigen, hätten die Mitglieder im Taxigewerbe an ihrer Generalversammlung einstimmig gefasst, teilte die Unia am Dienstag mit. Auch die Gewerkschaft Syna habe sich als zweite GAV-Partnerin auf Arbeitnehmerseite für diesen Schritt entschieden.

Die Unia gibt in ihrer Mitteilung zu bedenken, dass die Löhne im Basler Taxigewerbe seit Jahren nicht mehr existenzsichernd seien. Die im Schweizerischen Nutzfahrzeugverband ASTAG organisierten Arbeitgeber würden jedoch die Weiterentwicklung und die Umsetzung des bestehenden GAV blockieren.

Nach Angaben der Unia garantiert der geltende GAV den Basler Taxifahrern zwar eine Umsatzbeteiligung von 43 Prozent, jedoch keinen Basislohn. Die durchschnittlichen Stundenlöhne liegen laut der Gewerkschaft zwischen 12 und 16 Franken. Die Unia fordert als erstes weniger Taxis und einen Mindestlohn.

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