Basler Fasnacht

Höhepunkt für die Guggen: Das Guggenkonzert am Fasnachtszyyschtig

Am Zyyschtig war es wieder soweit: Die Guggen wurden bejubelt und gefeiert. Je drei Stücke dürfen sie präsentieren. Dann steht schon die nächste Formation bereit und betritt die Bühne. Das Publikum geniesst den Abend und schwankt im Takt mit.

Sternmarsch. Nur noch eine Stunde bis zum Höhepunkt für die Guggen während der Basler Fasnacht. Die Bühnen auf dem Markt-, Barfüsser- und Claraplatz stehen bereit. Und die Stars der Stunde kommen nun, lautstark, Schlag auf Schlag, ordentlich formiert, vom Messeplatz zur Clarastrasse, über die mittlere Rheinbrücke. Die Menschenmenge steht links und rechts Spalier.

Die Kinderfasnacht am Nachmittag hat seine Spuren hinterlassen. Vom grauen Asphalt ist kaum mehr etwas zu sehen. Jetzt stapfen die Guggenmusiker in ihren Holzschuhen über die mit Räppli gesäumte Strasse. Nur ab und zu zischt noch ein Schissdräggzyygli vorbei, verzieht sich dann aber schnell wieder in die schmalen Gässchen. Ihre Piccolos und Trommeln werden übertönt von den mächtigen Posaunen der Guggen. Und sie sind es, denen in den nächsten Stunden die volle Aufmerksamkeit gehört. Darauf habe sie gewartet, dafür haben sie sich fast ein Jahr lang vorbereitet: das Guggekonzärt.

Marktplatz. Die Räpplischpalterer stehen bereit. Einer reisst noch einen Zürcher-Witz, ein anderer mahnt zur Konzentration. «Larven aufsetzten!», befiehlt ein Dritter und dann geht's los. Die grosse Gugge füllt die siebenstufige Bühne problemlos. Erwartungsvoll blickt ihnen ein Meer von Augen entgegen. Mit «Applaus, Applaus» von Sportfreunde Stiller eröffnen die Räpplischpalter das Konzert auf dem Marktplatz. Das Publikum liegt sich schwankend in den Armen.

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