FC Basel

Auf die Revanche folgt der Rivale: Der FCB vor dem Spiel gegen GC

Breel Embolo, hier im Zweikampf mit Joao Amorim, war beim ersten Sieg des FC Basel in Portugal die auffälligste Figur. Am SOnntag könnte er für einmal wieder im Sturm auflaufen.

Breel Embolo, hier im Zweikampf mit Joao Amorim, war beim ersten Sieg des FC Basel in Portugal die auffälligste Figur. Am SOnntag könnte er für einmal wieder im Sturm auflaufen.

Nur knappe drei Tage nach dem Spiel gegen Belenenses geht es am Sonntag für den FCB in der Meisterschaft weiter gegen GC. Im Team der Basler wird es neben den schon bekannten Abwesenheiten noch weitere namhafte Ausfälle geben.

Noch nicht einmal 24 Stunden ist es her, dass der FC Basel in Lissabon gegen Belenenses gewinnen konnte, schon muss Urs Fischer wieder an den nächsten Gegner denken. Kurz vor 18 Uhr landete das Team und der ganze Staff heute Freitag in Basel. Der Flug verlief problemlos, alle machten einen glücklichen, wenn auch etwas müden Eindruck.

Nicht so Urs Fischer. Der Cheftrainer wirkte hellwach. «Ich habe mir im Flugzeug endlich das Spiel von gestern nochmal ansehen können. Und das, was ich dort gesehen habe, war gut.» Man habe erstens zwei Tore erzielt und zweitens - und das sei viel wichtiger - nur zwei Halbchancen zugelassen. «Ich bin mit allen sehr zufrieden», so sein Fazit. Insbesondere, dass man nach einer schwierigen ersten Halbzeit, die noch nicht so dynamisch war wie gewünscht, geduldig geblieben war, freute ihn. «Es war insgesamt eine souveräne und sehr solide Leistung.»

Doch viel Zeit, um das Spiel noch ausführlicher zu analysieren, bleibt ihm nicht. Bereits am Sonntag spielt der FCB um 16 Uhr gegen GC. Es ist ein Spitzenspiel, Tabellenerster gegen Tabellenzweiter, aber die Spannung ist ob der 13 Punkte Abstand etwas verflogen.

Fischer aber warnt trotzdem vor einem schwierigen Spiel. «Wir erwarten am Sonntag ein anderes Spiel als gegen Belenenses.» GC sei zwar - genau wie Belenenses - stark im Umschalten, stehe aber bei weitem nicht so defensiv. «Ausserdem haben sie viele schnelle Spieler, die immer wieder das Eins gegen Eins suchen.» Dies gelte es zu unterbinden.

Zuerst gesteht er seinen Spielern aber eine kurze Regeneration zu. Vom Flughafen ging es ins Stadion und von dort haben sich die Spieler nach Hause verabschiedet. «Wir denken dann ab morgen an GC.»

Wer dann gegen GC auflaufen wird, wollte Fischer, der gegen Belenenses nicht ein einziges Mal wechselte, natürlich nicht verraten. Neben den verletzten Degen, Ivanov und Simic muss er auch weiterhin auf Delgado und Samuel verzichten. «Sie sind beide auf dem Weg der Besserung, aber morgen sicher noch kein Thema.» Fraglich sind ausserdem Bjarnason, der angeschlagen aus Lissabon nach Hause gekommen ist, und nach wie vor Gashi, der gar nicht erst mitgereist ist. «Er hat zwei Tage hier trainiert. Wir haben positive Rückmeldungen bekommen, aber er hat noch immer etwas Schmerzen.» Bei Gashi werde erst morgen Samstag entschieden, ob für ihn ein Einsatz noch zu früh komme.

Sicher nicht mit dabei sind die beiden gesperrten Aliji und Janko. Letzerer ist auch nicht mit der Mannschaft nach Basel gereist, sondern direkt nach Wien ins Naticamp. Die Österreicher reisen in ein kleines Trainingscamp nach Alicante und bereiten sich dort auf das Spiel gegen die Schweiz vom 17. November vor.

Wer den Torschützen von gestern gegen GC ersetzen soll, ist noch nicht ganz klar. Entweder rückt Embolo wieder einmal in den Sturm - oder Fischer setzt auf Ajeti. «Er ist absolut auch eine Möglichkeit.»

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