Nach dem letzten Spiel gegen Aarau hatte Schlieren einiges gut zu machen. Es waren noch keine fünf Minuten gespielt, da tauchte Mijovic alleine vor der gegnerischen Torhüterin auf, allerdings vergab sie diese Grosschance. Nach 10 Minuten mussten sie den Rückstand hinnehmen. Davon liessen sie sich nicht aus der Ruhe bringen. Sie versuchten mit langen Bällen auf Mijovic oder Passspiel über aussen gefährlich vors Tor zu kommen. In der 17. Minute gelang Mijovic nach genau einem solchen Ball der Ausgleich. Nach einer knappen halben Stunde gelang Akyol dann der Führungstreffer. Von den Gästen aus Genf kam in der Offensive nicht, was auch an der gut organisierten Schlieremer Verteidigung lag. Die Führung zur Pause war verdient und müsste eigentlich höher ausfallen.

Alles klar gemacht

Nach dem Seitenwechsel brauchte Schlieren etwas Zeit um wieder ins Spiel zu finden. Es war alles nervös und sehr hektisch. Als sie sich gefangen hatten, kontrollierten sie die Partie. Nach etwas mehr als einer Stunde war es Patt, die den Vorsprung ausbaute. Auch wenn von den Gästen nicht mehr viel kam, musste man stets wachsam bleiben. Kurz vor Schluss gelangen Schlieren noch die Tore 4 und 5 durch Akyol und Trajkovska. Der Sieg ging am Ende in dieser Höhe in Ordnung und war eine gute Reaktion auf die letzte Partie gegen Aarau. 

Matchtelegramm:

FC Schlieren – Football Féminin Chênois GE 5:1 (2:1)

Zelgli, Schlieren – 50 Zuschauer

FC Schlieren: Wenger, Roth, I. Dreyer, Bini (46. P. Dreyer), Patt, Küng, Winter (46. Habermacher), Trajkovska, Miotti (65. Lattmann), Akyol, Mijovic

Tore: 10. 0:1, 17. Mijovic 1:1, 28. Akyol 2:1, 65. Patt 3:1, 86. Akyol 4:1, 88. Trajkovska 5:1

Verwarnungen: 79. Trajkovska