Das Projekt Erlenmatt Ost bildet einen Meilenstein in der Basler Stadtentwicklung. Das Nachhaltigkeitskonzept ist integrierender Bestandteil der Baurechtsverträge und umfasst total 59 Punkte aus den Bereichen Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt/Energie. Je Bereich müssen 75 Prozent der maximalen Punktezahl erreicht werden, heisst es im Projektbeschrieb. Das Nachhaltigkeitskonzept wurde bei den Projektphasen Vorprojekt und Bauprojekt mit den verschiedenen Bauherrschaften besprochen. Selbstverständlich hält sich auch die Stiftung Habitat bei ihren eigenen Projekten an die Vorgaben. Damit die im «Gesamtorganismus» gesetzten Ziele erreicht werden können, wird der Prozess während der Planungs-, Bau- und Betriebszeit durch ein Fachgremium „Nachhaltigkeit“ begleitet.

Für die Energieerzeugung wurde in Kooperation mit der Firma Roche vier Grundwasserbrunnen gebaut. Dem Grundwasser wird Energie entzogen, die für Heizung und Warmwasser genutzt wird. Das abgekühlte Grundwasser wird an die Roche weitergeleitet, die es zur Kühlung nutzt. Der Strom für die Wärmepumpen wird durch Fotovoltaik Anlagen auf den Dächern erzeugt. Wir rechnen damit, dass rund 50 Prozent des Strombedarfs für Erlenmatt Ost aus eigener Produktion stammt. Wenn zu viel Solarstrom auf dem Areal produziert wird, kann dieser Strom gezielt in der Heizung und Warmwasser gespeichert werden. So wird der Eigenverbrauch optimiert.

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