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Aller Rekorde zum Trotz: Die Hälfte der Schweizer Bergbahnen verdient zu wenig Geld

Die Bergbahnen verdienen zu wenig Geld.

Die Bergbahnen verdienen zu wenig Geld.

Zwar schreiben zahlreiche Bergbahnen Umsätze wie zu den besten Zeiten. Um die hohen Kosten zu decken, verdienen ebenso viele Betriebe aber nach wie vor zu wenig. Der Kommentar

In keiner Branche wirkt sich das Wetter so unmittelbar aus wie im alpinen Tourismus. Mit dieser Erkenntnis lebt die Branche zwar schon lange. Doch die letzten sechs Jahre erreichte die Abhängigkeit vom Wetterglück biblische Ausmasse. Auf drei magere Wintersaisons folgt nun wohl schon der dritte fette Winter. Dieser Wechsel der Extreme schlägt sich in den Geschäftszahlen der Bergbahnen nieder.

Eine neue Studie zeigt: Nach zwei Wintern mit Wetterglück erreicht die Hälfte der Bergbahnen bereits Rekordzahlen. Ihre Umsätze übertreffen die bisherigen Rekorde, die aus den Jahren von 2008 bis Anfang 2010 stammen.

Rekorde klingen immer gut. Und in der Branche ist die Stimmung tatsächlich besser.

Die andere Sicht ist jedoch die: Die Zeit ist im Tourismus nicht stehengeblieben. Die Umsätze sind leicht höher als vor zehn Jahren. Doch die Kosten sind stärker gestiegen. Das bedeutet: Noch immer verdient die Hälfte der Branche zu wenig Geld.

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