Zwischenruf

Der MiliBär erkundet die Welt

Das Basel Tattoo hat ein Maskottchen namens Erik. Nein, nicht Chef Erik, ein Teddy gleichen Namens.

Nichts sagt so sehr «Bitte, findet mich süss!» wie ein Teddybär. Darum hat auch das martialische Basel Tattoo einen Teddy als Maskottchen und keinen kleinen Plüsch-Grenadier. Einen Teddy namens Erik.

Ja, richtig, das Maskottchen heisst wie der Chef. Und darf derzeit mit diesem auf Reisen gehen, das auf Social Media verbreiten und darunter schreiben: #tattooteddyontour. Nach dem BVBär nun also noch der MiliBär.

Allerliebst, oder? Glauben wir der Wikipedia, hat der Teddy auch wichtige Aufgaben: «Der Teddybär dient auf diese Weise dem Kind als Übergangsobjekt der Projektion von Erwartungen und Sehnsüchten.» Die Sehnsucht nach gut gefüllten Zuschauerrängen zum Beispiel. Und nach ein bisschen Liebe, auch von Tattoo-Gegnerin Anita Lachenmeier.  

Doch Vorsicht! Ewig geht das nicht gut: «In einer bestimmten Phase der Entwicklung muss dann eine Ablösung von diesen frühkindlichen Vorstellungen erfolgen; allerdings können sich auch bei Erwachsenen infantile Tendenzen halten.» Das bezieht sich natürlich nicht nur auf die Freude an dank Weichmachern kuschligen Plüsch-Ursidae sondern auch auf den Spass an uniformem Tanzen und rhythmisch eher einfach gestrickter Musik. 

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Autor

Nicolas Drechsler

Nicolas Drechsler

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