en PASSant

Endlich heisst es: Frankreich, wir kommen!

Céline Feller
Bald wird der Traum von der EM-Reise durch Europa wahr.

Bald wird der Traum von der EM-Reise durch Europa wahr.

Während der Fussball-Europameisterschaft bereist bz-Redaktorin Céline Feller neun Städte und besucht neun Spiele in vier verschiedenen Stadien. Im Blog «en PASSant» erzählt sie von den Nebenschauplätzen der EM – von Streiks, Sicherheitsmassnahmen und Sauftouren.

Willst du wirklich gehen? Ist das nicht viel zu gefährlich? Hätte ich jedes Mal einen Franken auf die Seite gelegt, wenn mir diese Fragen gestellt wurden, dann hätte ich meine Reise bereits finanziert. Meine Reise, die morgen beginnt und mich während der Fussball-Europameisterschaft an neun Spiele in vier verschiedenen Stadien bringt. Und in neun verschiedene Städte.

Von Basel aus nach Bordeaux, von Marseille nach Montpellier und von Saint-Denis bis Saint-Étienne. Diese einmalige Reise abzusagen, war nie eine Option. Denn sie ist mehr als ein Traum, der in Erfüllung geht. Als ich mich zugegebenermassen ziemlich planlos für Tickets von insgesamt elf Spielen der EM beworben habe, habe ich darauf gehofft, wenigstens für ein Spiel Tickets ergattern zu können. Doch es kam anders.

Ich kann mich noch genau an den 22. Juli 2015 erinnern. Mein Bruder, der mich den ganzen Monat über begleiten wird, hatte sich ebenfalls beworben. Und nicht ein einziges Ticket bekommen. Rien du tout. So öffnete ich das Mail der Uefa mit dem Gedanken im Hinterkopf, die Spiele einmal mehr nur vor dem Fernseher verfolgen zu können. Doch ich hatte Glück. «Ihr Ticketantrag war teilweise erfolgreich» stand da. Und darunter folgte die lange Liste der Spiele, für die ich mindestens zwei Tickets bekommen habe und die ich nun gemeinsam mit meinem Bruder im Stadion verfolgen kann.

Wir bekommen England, Spanien und Belgien zu sehen – und das sind erst die Gruppenspiele. In dieser Kolumne soll es jedoch nicht um die Resultate gehen, sondern um das, was man en passant während eines Monats aufschnappt. Anekdoten zu Streiks, Sicherheitsmassnahmen und Sauftouren. Den Anfang macht das morgige Spiel zwischen England und Russland im südfranzösischen Marseille. La vie est belle.

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