Wahlen Basel-Stadt

Was ich Ihnen nicht sagen wollte

Benjamin Rosch

Politsprache ist die Sprache der Liebe, nur mit Schweigen würde weniger gesagt. Von gesetzten Zeichen und Signalen mit Strahlkraft.

Ich will ein Zeichen setzen. Ein grosses Projekt soll es sein, zur Effizienzsteigerung. Mit Leuchtturmfunktion und Strahlkraft. Eine Idee, die Basel «on the map» puttet. Ein Signal. Basel vielleicht nicht im Grossen verändert, aber im Kleinen. Und oft sind es ja die kleinen Dinge, die die grösste Wirkung entfalten. Es gilt jetzt, die Weichen zu stellen, den richtigen Weg einzuschlagen und konsensorientiert das Problem anzupacken. Ich bin mir bewusst, dass ich dabei Augenmass wahren muss – mit gesundem Menschenverstand.

Ich möchte mich solidarisch zeigen und etwas bewegen. Wir müssen alle an einem Strick ziehen, zukunftsorientiert, nachhaltig und unter Einbezug aller Interessensgruppen. Sie dürfen mich gerne wie folgt zitieren: «Ich freue mich, mit grossem Engagement diese Idee voranzutreiben.» Wahlweise auch mit « Hochdruck». Basel und die Region müssen einen Schritt vorwärtsmachen, nicht zurück. Dazu habe ich eine Vision, die ich verfolgen möchte. Denn von Visionen lebt dieses Land. Das und Werte.

Mehr für alle! Dazu werde ich zuerst die Situation sondieren und anschliessend Synergien prüfen. Dort, wo es Sinn macht, versteht sich. Situativ Anpassungen vornehmen. Ohne gleich das Kind mit dem Bade auszuschütten. Und ich bin mir völlig bewusst: Das wird ein richtungsweisender Entscheid.

Politfloskeln sind die wertvollsten Formen der Sprache. Nur mit Schweigen würde weniger gesagt, und das ist bekanntlich Gold.

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