Brandenburg

Ausstellung zu Schauspielerin Romy Schneider eröffnet in Brandenburg

Ariane und ihr Mann Uwe Marcus Rykov stehen in einem Raum in ihrem Schloss. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Ariane und ihr Mann Uwe Marcus Rykov stehen in einem Raum in ihrem Schloss. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Im künftigen Romy-Schneider-Museum im Schloss Klein Loitz (Brandenburg) wird am kommenden Mittwoch (23.9./14 Uhr) eine erste Ausstellung mit Schwarz-Weiss-Fotos eröffnet. Anlass ist der 82. Geburtstag der Schauspielerin, die einst durch die «Sissi"-Filme berühmt geworden war.

Die Leihgaben stammen von Roger Fritz, der die Aufnahmen von Schauspielerin Romy Schneider in den 1960-er Jahren gemacht hatte. "Fritz war damals Assistent des italienischen Filmregisseurs Luchino Visconti bei den Dreharbeiten zu "Boccaccio 70", erklärte die Schlossherrin Ariane Rykov.

Sie und ihr Mann hatten das aus dem 17. Jahrhundert stammende und mehrfach umgebaute Herrenhaus im vergangenen Jahr von der Gemeinde Felixsee gekauft, zu der Klein Loitz gehört. Gemeinsam mit einem rund 400 Mitglieder zählenden Förderverein saniert das Ehepaar das Anwesen, um daraus ein Museum für Schneider zu machen.

Im Erdgeschoss soll es künftig wechselnde Ausstellungen, Filmvorführungen, Gespräche und andere Kulturveranstaltungen geben. In der ersten Etage will Ariane Rykov das Museum mit Original-Möbeln aus Schneiders früheren Wohnungen in Berlin und Hamburg, Kostümen der 1982 verstorbenen Künstlerin sowie Autogrammfotos, Briefen und Büchern einrichten.

Die 1938 in Wien geborene Romy Schneider war nach Schicksalsschlägen am 29. Mai 1982 im Alter von nur 43 Jahren an Herzversagen gestorben. Als junge Frau war sie mit der "Sissi"-Filmtrilogie bekanntgeworden. Sie verkörperte damals die österreichische Kaiserin Elisabeth (historisch Sisi).

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