Italien

Berühmtes Caravaggio-Werk in Kapitolinischen Museen zu sehen

Ein Frau vor dem Gemälde «Jüngling, von einer Eidechse gebissen» von Michelangelo Merisi da Caravaggio in der Sonderausstellung in den Kapitolinischen Museen. Foto: Alvise Armellini/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit einer Berichterstattung über die Ausstellung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits

Ein Frau vor dem Gemälde «Jüngling, von einer Eidechse gebissen» von Michelangelo Merisi da Caravaggio in der Sonderausstellung in den Kapitolinischen Museen. Foto: Alvise Armellini/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit einer Berichterstattung über die Ausstellung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits

Eines der bekanntesten Gemälde von Michelangelo Merisi da Caravaggio, sein «Jüngling, von einer Eidechse gebissen», ist in einer Ausstellung in Rom zu sehen. Das Werk ist das Herzstück einer neuen Schau in den Kapitolinischen Museen über den Einfluss des italienischen Frühbarockkünstlers.

In dem bekannten Museumskomplex startete mit "Il tempo di Caravaggio" die erste neue Sonderausstellung nach langer Corona-Pause. Seit der Wiederöffnung am 19. Mai waren für die Besucher bisher nur die permanenten Sammlungen zu sehen.

Das berühmte Bild zeigt einen Jungen mit Blüte im gelockten Haar, dessen weiche Gesichtszüge sich im Schreck verziehen, als ihn eine Echse in den rechten Mittelfinger beisst. Es könne sich um eine allegorische Darstellung handeln für den Schmerz, der mit der Liebe einhergehe, heisst es in einer Beschreibung der National Gallery in London, die selbst eine Version des Werks besitzt.

Mittelpunkt der Ausstellung in Rom ist die Version aus dem Besitz des 1970 verstorbenen Kunsthistorikers Roberto Longhi. Alle rund 40 ausgestellten Werke sind Teil der persönlichen Sammlung des Italieners in Florenz. Sie stammen von Malern des 17. Jahrhunderts, die in ihrer Arbeit von Caravaggio inspiriert wurden. Caravaggio (1571-1610) ist vor allem für den seinerzeit bahnbrechenden Einsatz von "chiaroscuro" bekannt, dem realistischen und stark dramatisierenden Gestaltungsmittel der Hell-Dunkel-Malerei. Die Ausstellung läuft noch bis zum 13. September.

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