Buch Basel

Auf der Frühlingsbühne wird europaeske Literatur vorgetragen

Das Café Frühling an der Klybeckstrasse 69.

Das Café Frühling an der Klybeckstrasse 69.

Im Rahmen des Literatur-Festivals Buch Basel wird das Café Frühling zur Vorlese-Bar unter einem speziellen Motto. Wer will, kann zum Thema «europaesk» einen Text schreiben und bekommt 10 Minuten Zeit, um diesen auf der Bühne vorzutragen.

Ein Barhocker, ein Tischlein, ein Glas Wasser und 10 Minuten Zeit – die VorlesBar-Veranstaltung bietet im Café Frühling eine Plattform für unentdeckte Autoren und Schreibende. Im Rahmen des Literaturfestivals Buch Basel können zum ersten Mal jeweils sechs Lesende ihre eigenen Texte präsentieren. «Es geht um die Freude an der Literatur, die Möglichkeit, sich vor Publikum auszuprobieren», meint Projektleiterin Julia Schallberger.

Wie Kafka das Wort kafkaesk erschuf, kreierte die VorlesBar den Begriff «europaesk». Zu diesem Thema lässt sie die Autoren ihre Texte schreiben. «Gedicht, Erzählung, Wortkunst, Poetry-Slam – alles, was sich in 10 Minuten Erzählzeit packen lässt, darf vorgetragen werden», sagt Schallberger.

Für diejenigen, die danach noch nicht genug haben, gibt es nach den Auftritten Zeit für Fragen und Diskussionen. «Die Autoren sollen am Ende der Veranstaltung in lockerer Bar-Atmosphäre ein Feedback bekommen und sich austauschen können», sagt Schallberger. Verpflegung gibt es an der Bar und der Eintritt ist frei. Wer etwas Literarisches zu bieten hat, hat die Möglichkeit, auf die Frühlingsbühne zu treten. Anmelden können sich Schreibende und Lesebarhockende noch bis zum 15. Oktober online: www.vorlesbar.ch

Raum für Seltenes

Zeitgleich mit dem Festival eröffnet neben dem Frühling die Buchhandlung Kosmos. «Bei uns lässt es sich schmökern und den Frühlingskaffee mit spannender Lektüre geniessen», meint Simon Krebs, Geschäftsführer von Kosmos. Die Idee dahinter: wieder ein Buchladen im Kleinbasel – mit Kinderbüchern, Magazinen und Künstlerbüchern von kleinen Verlagen. «Bei uns im Sortiment», wirbt Krebs, «kann man Sachen entdecken, die es sonst nirgends gibt.»

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