Madeleine Schuppli

«Gut für mich, aber auch gut fürs Haus»: die abtretende Aargauer Kunsthaus-Direktorin im Interview

Die abtretende Aargauer Kunsthaus-Direktorin im Video-Interview

Madeleine Schuppli erklärt im Video-Interview, warum sie als Direktorin des Aargauer Kunsthauses  zurücktritt und was sie sich von ihrem neuen Job bei Pro Helvetia erhofft.

Museumsdirektorin ist der Traumjob all der vielen Kuratorinnen und Kuratoren in diesem Land. Madeleine Schuppli hat ihn bereits zweifach ausgeübt. Zuerst im Kunstmuseum Thun und seit 2007 im Aargauer Kunsthaus. Ende Januar 2020 hört sie hier auf.

Das Museum in Aarau gehört nach Zürich, Basel und Bern zu den attraktivsten und wichtigsten in der Schweiz – vor allem auch, weil mit seiner Spezialisierung auf Schweizer Kunst die heimliche Nationalgalerie der Schweiz ist.

Madeleine Schuppli hat von Anfang an den Fokus geöffnet, sie nennt ihre internationalen Ausstellungen als Highlight. Ausserhalb des Kantons war die 54-Jährige gut vernetzt, sie ist Mitglied von wichtigen Jurys und seit 2015 Präsidentin des  International Council of Museums der Schweiz.

Bei der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia wird Schuppli Leiterin für Visuelle Künste, sie wird die Förderung von Gegenwartskunst im Inland und den Austausch mit dem Ausland verantwortlich. Ein Job eher im Hintergrund – was Madeleine Schuppli nicht schreckt.

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