Sprachenstreit

Lehrerverbände wollen Landessprache als erste Fremdsprache

Lehren fällen einen Grundsatzentscheid im Sprachenstreit

Lehren fällen einen Grundsatzentscheid im Sprachenstreit

Kehrtwende bei den kantonalen Lehrerverbänden: Sie wollen neu eine Landessprache als erste Fremdsprache festlegen. Dies haben sie am Mittwoch in einer Konsultativabstimmung in Bern beschlossen.

Der Entscheid im Rahmen der Präsidentenkonferenz des Lehrerdachverbands LCH sei mit nur einer Gegenstimme gefallen. Dies sagte die Präsidentin des Zürcher Lehrerverbands, Lilo Lätzsch, auf Anfrage.

Sie begrüsse diesen Entscheid, er sei ein erster Schritt in die richtige Richtung. Bisher hatte die Ansicht vorgeherrscht, es seien zwei Sprachen - sowohl eine Landessprache als auch Englisch - zu bewältigen. Nun muss der Verband nochmals über die Bücher.

Dem Entscheid war eine emotionale Diskussion vorausgegangen, wie Jean-Marc Haller von der Westschweizer Lehrergewerkschaft im Westschweizer Radio RTS sagte.

Losgetreten hat die aktuelle Diskussion der Kanton Thurgau. Das Kantonsparlament hatte Mitte August entschieden, Französisch erst ab der Sekundarstufe zu unterrichten. Auch die Nidwaldner Regierung stimmte darauf einer SVP-Initiative mit gleicher Forderung zu.

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