Dazu gehören 120 Ordner mit Unterlagen sowie Bücher, Schallplatten, CD's und Filme, wie das Museum am Montag in München mitteilte.

Darunter sind auch Plakate von Theaterstücken, die nicht nur in Europa, sondern auch in Südamerika oder Südafrika aufgeführt wurden. Die Plakate zeigten, dass Valentin auch international sehr bekannt sei, sagte der Nachlassverwalter Gunter Fette. Besonders beliebt seien seine Stücke in Frankreich und Italien.

Wo Valentin überall gespielt wurde, lässt sich in den Ordnern nachvollziehen, die nun dem Musäum gehören. Sie enthalten unter anderem die Lizenzen, die Fette etwa für Theateraufführungen oder Bücher erteilt hat. Mehr als 70 Jahre nach Valentins Tod ist dies nun bei vielen seiner Werke nicht mehr nötig, da die urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

Für einige seiner bekanntesten Theaterstücke wie "Orchesterprobe" oder "Der Firmling" müssen dennoch auch künftig Lizenzen beantragt werden, da hier Liesl Karlstadt beteiligt war. Sie starb erst 1960, so dass ihre Werke noch bis 2030 urheberrechtlich geschützt sind.