Es ist eines der rätselhaftesten Werke der Musikgeschichte – und eines der schönsten: das Requiem von Amadeus Mozart. Sagenumwoben ist seine Entstehung, offen sein Ende – denn Mozart verstarb 1791 über der Komposition des unvollendet gebliebenen Lacrimosas.

Nun wird das so kirchenmusikalisch sphärische wie opernhaft dramatische Requiem mit einem Star-Aufgebot dargeboten: Neben dem Dream-Team Kammerorchester Basel und Dirigent Giovanni Antonini – und der herausragenden Konzertmeisterin Julia Schröder – stehen nicht nur renommierte Solistinnen und Solisten auf der Bühne (Roberta Invernizzi, Marianna Pizzolato, Maximilian Schmitt, Thomas Bauer), sondern es ist auch einer der derzeit besten Chöre mit von der Partie: die Camerata Vocale Freiburg.

Gewidmet ist das Konzert einer jüngst verstorbenen Mäzenin des Kammerorchesters. Es soll allen Hinterbliebenen Trost spenden. Das ist es, was Mozart mit dem Tod verband: «Da der Tod der wahre Endzweck unseres Lebens ist, so hat sein Bild recht viel Beruhigendes und Tröstendes für mich», schrieb er einst an einen Freund. Das hört man in seiner Musik. (jeb)

Gedenkkonzert : Sa, 7. 1., 19.30 Uhr, Stadtkirche Liestal. www.kammerorchesterbasel.ch