Das Sinfonieorchester teilte am Freitag mit, dass die Leihgabe ein weiterer Mosaikstein sei, um das Orchester zu einem erstklassigen Ensemble gedeihen zu lassen. Orchester-Sprecherin Gabriela Kälin sagte auf Anfrage, das Instrument werde regelmässig vom Stimmführer, der auch die Solopassagen interpretiere, gespielt werden.

Wie viel das Stück kostete, teilte das Orchester nicht mit. Für Rugeri-Celli werden Preise in Millionenhöhe bezahlt.

Francesco Rugeri lebte von zirka 1630 bis 1698 in Cremona. Er entwickelte ein kleineres Cello als zu seiner Zeit üblich war. Er habe damit einen entscheidenden Beitrag an die Entwicklung der Cremoneser Celli geleistet, teilte das Sinfonieorchester mit. Die von ihm geprägten Masse seien von Stradivari übernommen worden.

Ein Zeitgenosse Rugeris war der Geigenbauer Nicola Amati. Dem Sinfonieorchester steht dank Mäzenen als weiteres wertvolles historisches Instrument eine Geige dieses Cremoneser Meisters zur Verfügung.